Stefano Zarrella muss seinen Lauf nach Rom unterbrechen
Nach stolzen 300 Kilometern ist für Stefano Zarrella (35) erst einmal Zwangspause angesagt: Der Social-Media-Star musste sein großes Laufprojekt vorerst auf Eis legen. Eigentlich wollte der Food-Influencer zu Fuß von Baden-Württemberg bis nach Rom wandern. Doch im Schweizer Skiort St. Moritz ging nichts mehr: Heftige Knieschmerzen bremsten ihn komplett aus, wie er seinen Fans traurig auf Instagram verriet. Als Ursache nennt der Bruder von Giovanni Zarrella (48) eine Sehnenüberlastung. Zwei Tage lang will er seinem Körper nun Ruhe gönnen, bevor es weitergehen soll. An seinem großen Ziel hält Stefano trotz des Rückschlags fest: Insgesamt rund 1.000 Kilometer möchte er bis in die italienische Hauptstadt zurücklegen. Mit der Aktion sammelt er Geld für Kinder in Not.
Wie nah Hochgefühl und Enttäuschung beieinanderliegen, beschrieb Stefano seinen Followern mit deutlichen Worten: "Plötzlich liegen Glück und Traurigkeit manchmal nur wenige Stunden auseinander", schrieb er auf Instagram. Dort schilderte er auch, wie es ihm aktuell geht: "Heute musste ich wieder feststellen, dass mein Körper gerade an seine Grenzen kommt. Mein Knie hat so stark geschmerzt, dass ich nicht mehr weiterlaufen konnte. Aktuell kämpfe ich mit einer Sehnenüberlastung, und ich muss ehrlich sein: Es tut verdammt weh." Die Crew drückt die Daumen, dass es nach einer zweitägigen Verschnaufpause wieder weitergehen kann. Für das Mammutprojekt "Run to Rome" hatte Stefano von Anfang an rund 25 bis 30 Tage veranschlagt. Seinen Followern will er dabei nichts vormachen: Er nimmt seine Community ganz bewusst auch bei den harten Rückschlägen und Down-Phasen der Reise hautnah mit: "Ich möchte euch auf dieser Reise nicht nur die schönen Momente zeigen. Ich möchte ehrlich und transparent sein und euch genauso an den Rückschlägen teilhaben lassen."
Neben den Spenden für benachteiligte Kids hat Stefano noch eine ganz persönliche Mission: Er will seiner Community zeigen, dass man seine eigenen Grenzen sprengen und an sich glauben kann. Verrückt, wenn man bedenkt: Als Kind war Stefano ein absoluter Sportmuffel und hat den Sportunterricht regelrecht gehasst! Mit der richtigen Vorbereitung, eiserner Disziplin und Motivation will er jetzt beweisen, welch krasse Verwandlung möglich ist. Bekannt wurde der Influencer allerdings nicht als Läufer, sondern mit seinen Kochvideos – auf Instagram erreicht er damit rund 2,5 Millionen Menschen. Seine Leidenschaft für die Küche ist familiär geprägt: Mutter Clementina brachte ihm das Kochen näher, seine Eltern führten früher gemeinsam ein italienisches Restaurant.




























