Die Rocker von AC/DC müssen sich mit österreichischen Tierschützern auseinandersetzen. Es geht um ein Konzert, das am 22. Mai 2010 in Wels stattfinden soll.

Die Aktivisten haben angedroht, alles dafür zu tun, dass die Show nicht verwirklicht werden kann. Grund für den Aufstand sind seltene Vögel, die in der Nähe des Flughafens, wo das Konzert stattfinden soll, ihren Nistplatz haben. Der Naturschutzbund Oberösterreich, der WWF Oberösterreich und BirdLife Oberösterreich wollen einen anderen Ort oder einen anderen Termin bewirken. Hans Uhl von BirdLife erklärte dem Welser Kurier: „Die zweitgrößte Kolonie des Brachvogels in Oberösterreich und mehr als 200 weitere Paare von gefährdeten Bodenbrütern dürfen nicht den ökonomischen Interessen der Veranstalter geopfert werden“. Die Natur- und Tierschützer drohen mit internationalen Protestnoten, Amtshaftungsklagen und Demonstrationen beim Konzert selbst.

Die Stadt Wels verweist auf einige Genehmigungen und die positiven Aspekte für die Hotelbranche. Man war froh, dass das Konzert in Wels stattfinden solle und nicht - wie ansonsten üblich - in Wien. Die Vögel dürften aber eigentlich kein großes Problem mit Lärm haben, denn sonst würden sie sich ja wohl kaum einen Nistplatz in der Nähe des Flughafens suchen. Man müsste meinen, dass der ständige Fluglärm wohl störender sei als zwei Stunden Rockmusik.


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