Es gibt Kandidaten, die gönnen ihren Mitstreitern ebenfalls den Erfolg, und es gibt welche, die würden über Leichen gehen, um weiterzukommen. Zur letzteren Sorte gehört eindeutig Kima Evelyn Isik. Eigentlich hieß das DSDS-Juryurteil: Kima raus! Doch auf die Tränendrüse zu drücken bewirkt hin und wieder wahre Wunder.

„Bitte, bitte, ich will nicht gehen“, jammerte Kima. Dieter Bohlen (55) und seine Kollegen konnten das heftige Rumgeheul nicht mit ansehen und ließen das Urteil letztendlich doch noch bis zum Schluss offen. Einziger Haken: Insgesamt gab es nur 25 Tickets in die nächste Runde. Sollte Kima weiterkommen, müsste eine andere Sängerin folglich den Platz freimachen.

Und tatsächlich bekam Kima noch eine Chance, nachdem sie und Kandidatin Olivera Brkic noch einmal gegeneinander in einem Gesangsduell antreten mussten. Und Olivera? Die musste das Feld räumen und wird sich sicherlich gefreut haben, zu hören, dass Kima das Einzelsingen im Rokokotheater vergeigte und das längst überfällige Urteil der Jury doch noch hinnehmen musste.

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Marie Wegener, DSDS-Siegerin 2018
Michael Gottschalk/Getty Images
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Michael Rauscher, Janina El Arguioui und Michel Truog im Halbfinale von DSDS
Florian Ebner/Getty Images
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