Lena Meyer-Landrut (18) spaltet die Nation, die einen lieben sie, rechnen ihr große Chancen beim Eurovision Song Contest aus, die anderen hassen sie. Vor allem ihr eigentümlicher Akzent polarisiert. Was von vielen als perfektes Oxford-Englisch erkannt wird, bereitet dagegen vor allem Muttersprachlern Kopfschmerzen.

Der britische Journalist Mark Espiner äußert sich jetzt auf Spiegel Online zu Lenas Englisch. „Im Gegensatz zu ihren eingefleischten Fans, die behaupten, ihr Akzent sei brillant, muss ich allerdings sagen: Lenas Englisch klingt wirklich, wirklich seltsam. Ihre Versuche, die von ihren Helden Adele und Amy Winehouse geliebte Straßensprache zu übernehmen (die selbst wiederum ein Hybrid aus US-Slang, jamaikanischer Gangstersprache und dem Dialekt des East End ist), endet damit, dass sie sich anhört wie ein schwedischer Sprachtherapeut, der Ali G. imitiert.“ Oha, harsche Kritik eines Engländers, wo es doch lange hieß, die Engländer seien ganz verzückt von unserer Oslo-Lena.

Vor allem macht sich der Autor große Sorgen, dass Lenas merkwürdiges, unverständliches Englisch vielen Schulkindern als Beispiel dienen könnte: „Höchste Zeit also, um einmal über die Folgen der Lenamania nachzudenken: Tausende, vielleicht Millionen von deutschen Schulkindern werden von nun an ihre Englischstunden bei Lena nehmen - für die englischsprachige Welt werden sie so ebenso unverständlich wie Guido Westerwelle. Oh Germany, what have you done?“ Espiner geht sogar soweit ein neues Wort für Lenas Aussprache zu erfinden, so spreche sie kein Englisch, höchstens „Lenaglish“. Hier könnt Ihr Euch den Spiegel-Artikel komplett durchlesen.

Sasha, Sänger
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Sasha, Sänger


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