Heutzutage kann Mehrzad Marashi (29) mit einem Lächeln im Gesicht durchs Leben gehen. Doch das war längst nicht immer so, denn in seiner Kindheit machte er schlimme Erfahrungen, die ihn auch jetzt noch prägen. Der DSDS-Sieger, der in der iranischen Hauptstadt Teheran geboren ist, wuchs in einem regelrechten Bombenchaos auf.

Mit der Bravo sprach der 29-Jährige über sein Leben in der Hölle. „Es brach Krieg aus“, so der Sänger, „Ich werde nie vergessen, wie die Straßen erzitterten, als die Bomben einschlugen.“ Und auch in der Nacht hatte Mehrzad regelrechte Alpträume, als die Sirenen schrillten, welche die Leute vor feindlichen Flugzeugen warnten. „Wir haben alle Lichter ausgemacht. Meine Eltern riefen: ‘Duckt euch!‘ Es war schrecklich“, erinnert sich der Iraner. Vor allem ein Erlebnis wird er wohl nie mehr vergessen: „Mein bester Freund in der Vorschule kam plötzlich nicht mehr zum Unterricht. Erst nach Wochen erfuhr ich, dass er seinen Vater im Krieg verloren hatte. Das war ein Schock für mich.“

Nach einiger Zeit der Todesangst war Mehrzad mit seiner Familie dann circa zwei Wochen lang auf der Flucht, bis sie schließlich in Deutschland ankamen. Auch wenn Mehrzad Marashi Deutschlands Superstar 2010 wurde, wird ihm wohl immer im Gedächtnis bleiben, wie schwer das Leben woanders sein kann.

Menowin Fröhlich, DSDS-Kandidat
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Menowin Fröhlich, DSDS-Kandidat


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