Sido lehnte "DSDS"-Juryposten trotz Millionengage ab
Rapper Sido (45) hat ein Geheimnis gelüftet, das die TV- und Musikszene aufhorchen lässt: In Max Schradins (47) Podcast "Des Isses!" erzählte der Berliner, dass er vor einiger Zeit ein Millionengebot für einen Juryposten bei Deutschland sucht den Superstar ausgeschlagen hat. Jahrelang soll RTL bei ihm angeklopft haben, um ihn an das berühmte "DSDS"-Pult zu holen, woraufhin er mit seinem Team einen ausgeklügelten Plan schmiedete: Man hoffte, RTL mit der dreisten Forderung von einer Million Euro Gage abzuschrecken – doch der Sender wollte das Angebot prompt annehmen. Dann legte Sido nach: Er wollte zusätzlich das Geld für eine exquisite Flasche Château Pétrus, mit der er auf den Deal anstoßen könne, also noch mal über 4.000 Euro. Doch auch das half nichts: Der Sender war bereit, auch diese Summe obendrauf zu legen, sodass dem Musiker letztlich nichts anderes übrigblieb, als sein Angebot zurückzuziehen.
Im Podcast schildert Sido, wie er die Anfragen von "DSDS" zunächst eher locker genommen habe. Er und sein Management seien sicher gewesen, dass der Sender nie im Leben eine Million Euro zahlen würde, wie er berichtet. Doch trotz der verlockenden Aussicht auf das üppige Honorar und den Luxuswein habe sich der Rapper bis zuletzt nicht mit dem Format identifizieren können. "Ich habe mich dort einfach nicht gesehen", erklärt er im Gespräch. Die Absage sei ihm allerdings alles andere als leichtgefallen – vor allem mit Blick auf seine Mama hätten ihn Gewissensbisse geplagt: "Meine Mutter hat ihr Leben lang hart gearbeitet, hat drei Jobs gemacht, um uns Kinder zu ernähren [...] und ich sage, eine Million Euro nehme ich nicht."
Zudem sei Sidos Mutter großer "DSDS"-Fan und hätte sich vermutlich gefreut, ihren Sohn in der Jury zu sehen. Bis heute habe er ihr nicht erzählt, dass er die Millionengage ausgeschlagen hat. Der Musiker, der sich trotz seiner steilen Karriere oft bodenständig zeigt, beschreibt damit einen inneren Konflikt zwischen familiärem Hintergrund und eigenem Bauchgefühl. Während er im Musikgeschäft längst als erfolgreich etablierter Künstler gilt, bleibt die Geschichte um den geplatzten "DSDS"-Deal ein Kapitel, das er in der Familie lieber ruhen lässt. Was nach außen wie eine taktische Karriereentscheidung wirkt, ist für ihn offenbar vor allem eine sehr private, eng mit seiner Vergangenheit verbundene Episode.









