Nun kommt es zum Lästeraufgebot während der WM 2010 in Südafrika: Argentiniens Nationaltrainer Diego Maradona (49) setzt seinen privaten Krieg mit Fußball-Legende Pelé (69) fort! Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Südkorea sagte Maradona auf einer Pressekonferenz über ihn: "Ihn sollte man ins Museum stellen.".

Hört sich im ersten Moment nicht all zu schlimm an, ist aber eine Gegenattacke auf Pelé: der hatte vor zwei Tagen in aller Öffentlichkeit an Maradonas Trainerqualitäten gezweifelt hat. Pelé wirft ihm vor, dass er den Job nur aus Geldgier und Geldnot angenommen hat.

Für seine großen Sprüche gegenüber der Presse ist Maradona ja berühmt berüchtigt. Denn neben Pelé ätzte der der argentinische Trainer gegenüber The Guardian auch gegen UEFA-Präsident Michel Platini: "Zu ihm habe ich ein distanziertes Verhältnis. Wir kennen die Franzosen. Sie halten sich für etwas Besseres." Mit dieser rassistischen Äußerung bringt er das Fass zum Überlaufen.

Außerdem hält er seinen Liebling Lionel Messi (22) für den Besten und lästert fröhlich weiter: "Podolski, Maicon, Elano - keiner kann sich mit Lionel messen. Sie haben nicht annähernd seine Klasse. Lionel ist der beste Spieler des Turniers."

Gut, die Attacke gegen Pelé war keine Überraschung: seit Jahren liefern sich die beiden Fußball-Idole eine Privatfehde. Die besten Fußballer der Geschichte haben offenbar nichts besseres zu tun, als sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Im Gegensatz zu Pelé, der an einer Trainerposition keinerlei Interesse zeigt, hat Maradona den Posten angenommen und genießt seine erste WM in dieser Rolle.

Nun bleibt abzuwarten, wann und wie sich Pelé wieder zu Wort melden wird! Der Krieg wird definitiv in die nächste Runde gehen. Abwarten!

Diego Maradona (2.v.l.) beim WM-Eröffnungsspiel 2018 in Moskau, Russland
Getty Images / Gabriel Rossi
Diego Maradona (2.v.l.) beim WM-Eröffnungsspiel 2018 in Moskau, Russland
Pelé, Fußballer
Getty Images
Pelé, Fußballer


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