Wurde Eisbär Knut (†4) tatsächlich vergiftet? Diese schrecklichen Gerüchte um den Tod des berühmten Stars des Berliner Zoos machen derzeit die Runde. Erst nach der Obduktion wird sich letztendlich aber entscheiden, was wirklich der Grund seines plötzlichen Todes war. Auch jetzt, drei Tage nach dem dramatischen Ereignis, trauern Knut-Fans auf der ganzen Welt noch um das Tier. Und weil Knut die Attraktion des Zoos war, vermuten viele, dass er dort auch beerdigt wird.

Zoo-Sprecherin Claudia Bienek allerdings schließt eine Beerdigung aus. Der B.Z. sagt sie: „Zoos sind keine Tierfriedhöfe. Dafür gäbe es überhaupt keine juristische Grundlage.“ Auch die Vermutung, Knut könne neben seinem Ziehvater Thomas Dörflein, der 2008 im Alter von 44 Jahren an einem Herzinfarkt starb, begraben werden, wird wohl nicht eintreffen. Bären-Kurator Heiner Klös äußert sich dazu laut nachrichten.lvz-online.de folgendermaßen: „Da kann ich ganz klar sagen: Das ist absolut nicht im Sinne von uns. Das wird es nicht geben. Das darf es auch nicht geben. Weil: Es ist schon ein Unterschied zwischen einem Mensch und einem Tier.“

Wahrscheinlicher jedoch ist, dass Knuts Leichnam präpariert und in einem Museum ausgestellt wird. Seine Fans haben jetzt übrigens die Möglichkeit, ihre Trauer um den Verlust persönlich auszudrücken. Klös: „Wir haben aber ein Gedenkbuch eingerichtet, online, so dass wir die Gefühle der Menschen etwas kanalisieren können.“

Eisbär Knut im April 2017
ARBARA SAX/AFP/Getty Images
Eisbär Knut im April 2017
Eisbär Knut und Thomas Dörflein
BARBARA SAX/AFP/Getty Images
Eisbär Knut und Thomas Dörflein


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