Nun ist es schon fünf Jahre her, dass der Zoologischen Garten Berlin seinen wohl beliebtesten Bewohner verabschieden musste. Eisbär Knut (✝4) wurde im Dezember 2006 ebendort geboren, von seiner Mutter verstoßen und schließlich von Hand aufgezogen. Im März 2011 verstarb der weiße Wuschel im Alter von gerade einmal vier Jahren infolge einer Autoimmunerkrankung, die die Zellen seines Hirns angegriffen hatte. Wir erinnern mit den schönsten Fotos an den niedlichen Eisbären.

Knut
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Der Hype um Eisbär Knut bleibt unvergessen. Schon die Geburt des kleinen, weißen Wollknäuels mit den Knopfaugen sorgte für Schlagzeilen. Zum ersten Mal nach 30 Jahren hatte im Berliner Zoo wieder ein Eisbär das Licht der Welt erblickt. In Windeseile wurde der unheimlich süße Knut zur eigenen Marke, ein absoluter Publikumsmagnet.

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Erst als der Eisbär dem Kindchenschema entwachsen war, ebbte das extreme Interesse ab. Knut erfreute sich in den nächsten Jahren an einer kurzen Affäre mit Eisbären-Dame Giovanna und lebte schließlich mit drei anderen Artgenossinnen, darunter seine Mutter Tosca, in einem Gehege. Tierschützer kritisierten die Gruppenhaltung der einzelgängerischen Tiere seinerzeit, auch dass Knut sich möglicherweise mit seiner eigenen Mutter paaren hätte können, sorgte beispielsweise bei der Tierrechtsorganisation PETA für Unmut.

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Ein besonders trauriger Abschnitt in Knuts Geschichte ist das frühe Ableben seiner Bezugsperson Thomas Dörflein (1963–2008). Der Tierpfleger verstarb zwei Jahre nach Knuts Geburt infolge eines Herzinfarkts. Zuvor war eine Krebserkrankung diagnostiziert worden.

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