Der Eurovision Song Contest ist gerade erst zwei Wochen her. Das Duo Ell/Nikki aus Aserbaidschan freut sich sicher immer noch darüber, den Titel geholt zu haben. Und das ESC-Fieber ist anscheinend noch nicht völlig abgeflaut, denn auch in den anderen Teilnehmerländern ist der Grand Prix weiterhin ein großes Thema.

Als jetzt allerdings die detaillierten Abstimmungsergebnisse veröffentlicht wurden, gab es anscheinend so große Verwirrungen, dass schnell von Schiebung die Rede war. Österreich war überzeugt, ihre Kandidatin Nadine Beiler (22), die auf dem 18. Platz landete, sei um einen besseren 15. Platz betrogen worden.

Doch wie bild.de nun berichtet, liegt der Fehler wohl nicht in einer falschen Rechnung seitens der Wettbewerbs-Verantwortlichen, sondern an einer verwirrenden Darstellung in der veröffentlichten Punkte-Tabelle. Aus ihr geht wohl nicht deutlich genug hervor, dass ein Land sowohl von der Jury als auch vom Publikum eine bestimmte Anzahl von Punkten bekommen muss, um gewertet zu werden. Wenn dies nicht der Fall ist, geht das betroffene Land leer aus.

Der Autor der Seite Oe24.at, der sich über angebliche Schiebung aufregte, hat sich anscheinend von der Tabelle verwirren lassen und war deshalb zu dem Ergebnis gekommen, der österreichischen Kandidatin sei unrecht getan worden.

SuRie und ein Flitzer (l.) beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Francisco Leong/AFP/Getty Images
SuRie und ein Flitzer (l.) beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Michael Schulte beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Carlos Rodrigues/Getty Images
Michael Schulte beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Michael Schulte beim Eurovision Song Contest in Lissabon
Francisco Leong/AFP/Getty Images
Michael Schulte beim Eurovision Song Contest in Lissabon


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