Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, wissen wir bereits. Auch, dass die Stars in Wirklichkeit unter dem vielen Make-Up nicht so perfekt aussehen, wie sie uns vormachen wollen. Und wir haben vor allem schon am eigenen Leib erfahren, dass uns die eine oder andere Beauty-Werbung in Print oder TV schöneres Haar oder längere Wimpern verspricht, als das Produkt am Ende realisieren kann. Jetzt wurde dem, was alle wissen, wieder mal ein Riegel vorgeschoben und zwei Kampagnen von L'Oréal, in denen mit Julia Roberts (43) und Topmodel Christy Turlington (42) für Make-Up geworben wird, in Großbritannien gestoppt.

Die britische Werbeaufsicht befand laut Medienberichten, dass die retuschierten Bilder Effekte vorgaukeln, die mit dem Produkt nicht erzeugt werden können. Vorangegangen war der Untersuchung eine Beschwerde der schottischen Politikerin Jo Swinson (31), die sich aktiv gegen absichtliche und unrealistische Fehldarstellung in Mode- und Beauty-Werbungen einsetzt. „Überall um uns herum sind Bilder von makelloser Haut und superschlanken Körpern, aber sie reflektieren nicht die Wirklichkeit! In einer Zeit, in der einer von vier Menschen sich unwohl in seinem Körper fühlt, sollten wir anfangen darüber nachzudenken, wie solche idealisierten Bilder unser Schönheitsempfinden verzerren.“ Der Konzern räumte daraufhin ein, dass die Fotos digital nachbearbeitet wurden.

Vor allem ist eine solche Fehldarstellung schade, weil gerade Julia Roberts und Christie Turlington, trotz ihres fortgeschrittenen Alters, die beiden sind über 40, wunderschöne, natürliche Frauen sind. Das findet übrigens auch Jo Swinson.

Richard Gere und Alejandra Silva
Getty Images
Richard Gere und Alejandra Silva
Danny Moder und Julia Roberts, Oktober 2013
Getty Images
Danny Moder und Julia Roberts, Oktober 2013
Julia Roberts bei der "Homecoming"-Premiere
Rich Fury/Getty Images
Julia Roberts bei der "Homecoming"-Premiere


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