Im Sommer 2010 gab Star-Koch Christian Rach (54) zwölf vorwiegend jungen Frauen und Männern, die auf dem Arbeitsmarkt als schwer vermittelbar galten, die Möglichkeit endlich den Einstieg in die Arbeitswelt zu finden. In der ersten Staffel der Doku-Soap Rachs Restaurantschule eröffneten sie gemeinsam das Restaurant „Slowman“ in Hamburg. Neun der Kandidaten wurden am Ende der Show übernommen. Doch nach und nach verabschiedeten sich immer mehr. Nur eine ist bis heute auch geblieben.

Die 46-Jährige Angelika aus Solingen arbeitet noch immer in Rachs Küche. Vor allem an der Sushi-Zubereitung hat sie Spaß. In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt sagte sie: „Die Sendung hat mir Glück gebracht. Ich fühle mich hier wohl und habe beruflich wieder Fuß gefasst.“ Zu den anderen Kandidaten hat sie keinen Kontakt mehr. Die Zusammenarbeit sei „nicht immer einfach“ gewesen. Auch Rach selbst ist ein wenig enttäuscht von seinen ehemaligen Schützlingen. „Die meisten Teilnehmer aus der ersten Staffel haben ihre Chance, beruflich Fuß zu fassen, leider nicht genutzt. Wir haben den Einstieg ermöglicht, aber danach mussten sich die jungen Leute unter realen Arbeitsbedingungen beweisen“, so der Sterne-Koch. Trotzdem wolle er das Konzept nicht aufgeben und auch weiterhin im „Slowman“ versuchen „Menschen eine Chance zu geben, die ansonsten auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Möglichkeiten hätten.“

Seit Anfang des Jahres wird in Berlin an der zweiten Staffel des Formats gedreht. Nahe dem Gendarmenmarkt will er eine weitere „Restaurantschule“ einrichten und auf zwei Etagen ein Restaurant mit 100 Plätzen eröffnen. Die neuen Folgen werden dann voraussichtlich im April auf RTL zu sehen sein.

Christian Rach, 2016
Getty Images
Christian Rach, 2016


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