Das gewaltige Rad der großen Fashion-Events scheint sich unaufhörlich weiterzudrehen. Nach Paris, New York und London startet nun die letzte der großen Modewochen: die Mailand Fashion Week. Hier zeigen die großen italienischen Modehäuser ihre neuesten Kreationen für den Herbst und Winter 2012/13. Den Auftakt machte gestern Gucci mit einer erwartungsgemäß pompösen Show.

Die Kollektion der Kreativdirektorin Frida Giannini (39) kam recht düster daher. Die dunklen Stoffe und das schummrige Licht ließen eine gewisse Portion Grusel-Stimmung nicht missen. Die Models hatten beerenrot bis schwarz geschminkte Lippen und liefen ernst über den violetten Samt-Catwalk. Der Laufsteg-Bezug spiegelte sich auch in den Outfits wieder. Die Mode des Traditionshauses präsentierte sich in glänzendem Samt, dunklem Grün und tiefem Schwarz. Brokat und andere schwere Stoffe bildeten einen Kontrast zu transparenter Seide und Tüll. Genau das erzeugte einen romantischen Look, dem sich wohl kein Burgfräulein hätte verwehren können. Doch auch uns gefallen viele der bodenlangen Kleider aus leichten und dunkel bedruckten Stoffen.

Nach dem Live-Stream der Show meldete sich die Designerin noch einmal persönlich zu Wort. Ihre Kollektion bilde in sich einen gewollten Widerspruch: „Sie ist strukturiert und weich, aber auch stark und verspielt“. Damit sei sie „der perfekte Ausdruck der Gucci-Frau“.


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