Warum Heidi Klum ihr ikonisches Grammy-Kleid verschob

Warum Heidi Klum ihr ikonisches Grammy-Kleid verschob

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min

Heidi Klum (52) sorgte Anfang Februar bei den Grammys für Aufsehen, als sie in einem hautfarbenen Lederkleid der deutschen Designerin Marina Hoermanseder über den roten Teppich schritt. Das maßgeschneiderte Outfit, das perfekt an ihre Kurven angepasst war, ging sofort viral und wurde als "nackter" Look in den sozialen Medien gefeiert. Doch wie das Model nun verrät, war der spektakuläre Auftritt ursprünglich gar nicht für dieses Jahr geplant. Eigentlich hätte Heidi das aufmerksamkeitsstarke Kleid bereits bei den Grammys 2025 tragen wollen, doch in letzter Minute entschied sie sich um, wie sie gegenüber dem Magazin People erklärt: "Ein anderes Kleid kam an, und ich habe mich im letzten Moment wieder umentschieden."

Heidi war jedoch fest entschlossen, dem gewagten Look seinen großen Moment bei den Grammys zu geben, weshalb sie ein ganzes Jahr wartete, um es schließlich doch noch zu präsentieren. "Ich dachte, das ist ein echtes Grammy-Kleid, weil die Leute dort mit ihrer Mode ein bisschen ausdrucksvoller sind", begründet das Model ihre Entscheidung. Allerdings war der spektakuläre Auftritt nicht ohne Herausforderungen. Das feste Ledermaterial machte es Heidi nahezu unmöglich, normal zu laufen. "Es ist so etwas wie ein Rüstungsteil, vorne und hinten. Es gibt keinen Schlitz, und deshalb gibt es einfach keinen Spielraum. Man kann also nur Babyschritte machen, winzige kleine Babyschritte", fügt sie hinzu. Das sei auch der Grund für die vielen Memes, die nach ihrem Auftritt entstanden. Das An- und Ausziehen allerdings war kein Drama: Das Kleid öffnete sich an der Seite mit Schnallen – "wie eine Muschel", so Heidi – und verdeckte darunter ein enges, kleines Kleid.

Für Heidi, seit 2019 mit dem Tokio-Hotel-Gitarristen Tom Kaulitz (36) verheiratet, ist ein solcher Auftritt mehr als Selbstinszenierung – es ist ein Statement. Als langjährige Gastgeberin von "Project Runway" sieht sie es schlicht als Pflicht an, Kreativität sichtbar zu machen. "Die Menschen müssen erkennen, dass es noch andere Stoffe gibt als nur die gewöhnlichen Stoffe, mit denen wir meistens arbeiten", betont Heidi bei People. Designerin Marina beschreibt sie als "echte Künstlerin", die Skulpturenkleider auf die Spitze treibe. Das ungetragene Jahr hat dem Kleid jedenfalls nicht geschadet: Es lebt nun, so Heidi, "in seiner wunderschönen Box, zurück im Keller" – bis zum nächsten großen Moment. Dass dieser kommen wird, daran zweifelt bei Heidi Klum wohl niemand.

Heidi Klum bei den 68. Grammy Awards in Los Angeles
Getty Images
Heidi Klum bei den 68. Grammy Awards in Los Angeles
Heidi Klum im "Nacktkleid"
Getty Images
Heidi Klum im "Nacktkleid"
Heidi Klum und Tom Kaulitz bei der Bambi-Verleihung in München, 2025
Getty Images
Heidi Klum und Tom Kaulitz bei der Bambi-Verleihung in München, 2025
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