Eric Dane richtete kurz vor Tod bewegende Worte an Töchter
Kurz vor seinem Tod hat Eric Dane (†53) in der Netflix-Doku "Famous Last Words" sehr offen darüber gesprochen, wie ihn seine Familie eines Tages in Erinnerung behalten soll. Der Grey's Anatomy- und Euphoria-Star dachte dabei vor allem an seine beiden Töchter Billie und Georgia, mit denen er in Los Angeles lebte. In dem Interview, das nur wenige Stunden nach seinem Tod veröffentlicht wurde, beschreibt der Schauspieler sich selbst als liebevollen Vater, der vor allem in den wichtigen Momenten für seine Kinder da sein wollte. In der Doku machte er laut Page Six deutlich, dass für ihn nicht seine Karriere, sondern seine Rolle als Papa im Mittelpunkt stand.
Eric erklärte in dem Format, seine Töchter würden ihn wohl als "ziemlich taff" beschreiben. Gleichzeitig hoffe er, dass sie sich an ihn als warmherzigen Menschen erinnern: "Sie würden sagen, ich war liebevoll und wirklich rührend und mitfühlend und empathisch und vertrauenswürdig. Ich bin ein guter Vater", sagte er in "Famous Last Words". Besonders fest haben sich bei der Familie gemeinsame Reisen und Alltagsmomente eingebrannt – etwa ein Urlaub in Frankreich, bei dem Eric seine Liebsten mit einem überraschend perfekten französischen Akzent zum Lachen brachte. Auch seine Reaktionen im chaotischen Stadtverkehr seien für seine Mädchen zu typischen Papa-Erinnerungen geworden. Wichtig sei ihm vor allem gewesen, präsent zu sein: Etwa um Georgia beim Beachvolleyball anzufeuern oder sich Billies Ballettaufführungen anzusehen.
Neben seiner Vaterrolle sprach Eric in dem Interview auch sehr persönlich über seine Beziehung zu Rebecca Gayheart (54), mit der er seit 2004 verheiratet war. Die Schauspielerin hatte 2018 zwar die Scheidung eingereicht, das Paar fand jedoch im März 2025 wieder zueinander – nur kurz bevor Eric seine ALS-Diagnose öffentlich machte. "Wir lieben uns immer noch sehr. Ich glaube nur, wir wollen nicht miteinander leben, aber da ist viel Liebe", beschrieb er das besondere Band zu Rebecca. Er betonte außerdem, dass er, wenn das Interview eines Tages ausgestrahlt werde, niemals eine andere Frau so tief geliebt haben werde wie sie. In einem Statement an das Magazin People bezeichnete die Familie Eric nach seinem Tod als "leidenschaftlichen Fürsprecher" für Aufklärung und Forschung zu ALS. Er werde "schmerzlich vermisst und für immer liebevoll in Erinnerung" bleiben, heißt es dort weiter. Seine Angehörigen baten zugleich um Privatsphäre, um diese schwere Zeit gemeinsam zu bewältigen.







