In den letzten Wochen dominierten tragische Nachrichten die Medienberichte. Der Tod von BVB-Legende Timo Konietzka (†73) löste eine Diskussion über das Thema Sterbehilfe aus, die hierzulande noch nie so offen geführt wurde, denn allzu gerne wird das unangenehme Thema beiseitegeschoben. Wer sich blendender Gesundheit erfreut, möchte sich in den seltensten Fällen über sein Ableben Gedanken machen.

Eine, die jetzt offen zugibt, dass sie jeden Tag an den Tod denkt, ist Uschi Glas (68). Muss man sich etwa ernsthafte Sorgen um die Schauspielerin machen? Zum Glück gibt es Entwarnung. Die Mutter von Ben Tewaag (35) hat nicht etwa einen Hang zum Morbiden, sondern erklärt gegenüber der Bild: „Dadurch weiß man das Leben mehr zu schätzen.“ Gleichzeitig habe sie keine Angst vor dem Tod. Allerdings sei es wichtig, für den Ernstfall vorzusorgen. Aus diesem Grund hat sie nicht nur eine Patientenverfügung, sondern auch bereits ihr Testament angefertigt.

„Oft hab ich das Gefühl, dass Menschen denken, sobald sie ihr Testament gemacht haben – dann klingelt am nächsten Tag der Sensenmann. Aber: Man muss sich einfach dazu durchringen, dann ist es vom Tisch und man kann viel beruhigter weiterleben“, so die 68-Jährige. Mit ihrer Offenheit hat sie einen weiteren Beitrag dazu geleistet, dass dieses kritische Thema bald kein solches Tabu mehr ist.


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