Prinz Harrys wahre Gedanken zur Verhaftung von Onkel Andrew

Prinz Harrys wahre Gedanken zur Verhaftung von Onkel Andrew

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min

Prinz Harry (41) hält sich nach der Verhaftung seines Onkels Andrew Mountbatten Windsor (66) bedeckt und überlässt anderen Mitgliedern der königlichen Familie die öffentlichen Stellungnahmen. Während Royals wie König Charles (77), Prinz William (43) und Prinz Edward (61) sich in den vergangenen Wochen zu den Vorwürfen gegen Andrew äußerten, schweigt der Herzog von Sussex aus der Ferne in Montecito beharrlich. Eine Quelle mit Insiderwissen erklärte nun gegenüber Mirror, warum Harry zu dem Skandal, der die Monarchie erschüttert, keine öffentliche Position bezieht. Andrew war an seinem 66. Geburtstag am Donnerstag insgesamt elf Stunden in Polizeigewahrsam, nachdem er unter Verdacht der Amtspflichtverletzung in Zusammenhang mit seinen Verbindungen zu Jeffrey Epstein (†66) festgenommen worden war.

Die Quelle machte deutlich, dass Harry seine Meinung zu Andrew bereits vor Jahren kundgetan hat, als andere Teile der Institution noch schwiegen. "Harry hat seine Ansichten über Andrew vor drei Jahren in seinem Buch mehr als deutlich gemacht, zu einer Zeit, als andere Teile der Institution schwiegen. Für diese Offenheit wurde er von der Institution, Teilen der Presse und großen Teilen der britischen Gesellschaft geächtet und ausgegrenzt, weil er 'die schmutzige Wäsche der Familie' ausbreitete und den Status quo infrage stellte. Es überrascht mich nicht, dass er nicht aufspringt, um jetzt seine Meinung dazu abzugeben", erklärte der Insider. In seinen Memoiren mit dem Titel "Reserve" hatte Harry über seinen Onkel geschrieben und dabei seine Verwirrung darüber zum Ausdruck gebracht, dass Andrew trotz des Skandals um sexuelle Vorwürfe seinen Polizeischutz behalten durfte, während ihm selbst und seiner Familie die Sicherheit entzogen wurde.

Harry und seine Frau Meghan hatten sich Anfang 2020 aus dem engeren Kreis der Royals zurückgezogen und waren zunächst nach Kanada gezogen, wo ihnen kurz darauf die Polizeisicherheit gestrichen wurde. Auch in ihrer neuen Heimat, den USA, genießen sie keinen vollen Polizeischutz mehr. In seinem Buch beschrieb der Prinz, wie er damals seine Frau damit beruhigt hatte, dass Andrew trotz der Vorwürfe gegen ihn immer noch Personenschutz genieße. Doch während Andrew weiterhin Sicherheitsschutz erhielt, wurde er Harry und Meghan entzogen. "Trotz seiner Verwicklung in einen peinlichen Skandal und dem Vorwurf, eine junge Frau sexuell missbraucht zu haben – niemand hatte gefordert, ihm den Schutz zu nehmen. Viele mögen uns Vorwürfe machen, aber sexuelle Übergriffe gehörten gewiss nicht dazu", schrieb Harry.

Das Paar wurde zudem nach der Veröffentlichung von Harrys Autobiografie aus Frogmore Cottage ausgewiesen, ihrem Anwesen auf dem königlichen Gelände in Windsor. Andrew hingegen lebte bis zu seinem kürzlichen Umzug nach Norfolk weiterhin in seiner luxuriösen Royal Lodge und erhielt bis mindestens 2024 vom König finanzierte Sicherheit. Dass Prinz Harry sich nach seinem ausführlichen Statement in seinem Buch nun nicht mehr zu den Ereignissen rund um seinen Onkel äußert, dürfte auch mit dieser Ungerechtigkeit zusammenhängen. Inzwischen machen Harry und Meghan ihr eigenes Ding. Sie konzentrieren sich auf ihr Familienleben fernab des Palastes, während in London die Ermittlungen andauern.

Prinz Andrew, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Getty Images, Getty Images
Prinz Andrew, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinz Andrew und Prinz Harry im September 2022
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Prinz Andrew und Prinz Harry im September 2022
Herzogin Meghan und Prinz Harry, Februar 2026
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Herzogin Meghan und Prinz Harry, Februar 2026
Andrew Mountbatten Windsor fährt vom Royal Lodge die Long Walk entlang zum Reiten in Windsor, 6. Januar 2026
Imago
Andrew Mountbatten Windsor fährt vom Royal Lodge die Long Walk entlang zum Reiten in Windsor, 6. Januar 2026
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