Harald Schmidt (54) ist das passiert, was Thomas Gottschalk (61) noch immer droht. Er hat seine Show bei Sat.1 verloren, denn die Einschaltquoten trieben selbst dem optimistischsten Fernsehmacher Sorgenfalten auf die Stirn. Doch anstatt sich mit eingezogenem Schwanz aus dem Rampenlicht zu verabschieden, geht Schmidt in die Offensive – und schießt Giftpfeile gegen seinen Heimatsender.

In seiner gestrigen Sendung, die direkt nach der Champions League lief, nahm er die Angelegenheit gespielt locker und witzelte: „Meine Show am 3. Mai ist bereits ausverkauft. Das schaffen nicht mal die Bayern: Zwei Finale innerhalb von einem Jahr. Das zweite Finale für mich, nachdem ich das letztes Jahr bei der ARD schon gewonnen hatte. Zwei Sender-Finale in einer Spielzeit schaffen nur ganz, ganz wenige.“ Doch damit nicht genug, weiter stichelt er: „Ich habe mich von meinem Sender getrennt. Ich hab' meinen Sender rausgeschmissen. Ich war im Großen und Ganzen zufrieden mit ihm über all die Jahre. Aber die Quoten in meinem Umfeld waren derart mies, dass ich gesagt habe: 'Das kann ich mir nicht länger antun, ich schmeiß Euch raus.'“

Die verdrehten Tatsachen mögen seinem Ego gut tun, ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass für Harald Schmidt im Mai Schluss sein wird. Wie es weiter geht? Wir sind gespannt, welchen Sender er nach diesem Wort-Dauerfeuer „anheuern“ wird.

Harald Schmidt auf der Beerdigung von Leo Kirch in München
Hannes Magerstaedt / Getty Images
Harald Schmidt auf der Beerdigung von Leo Kirch in München
Harald Schmidt in Berlin 2016
Clemens Bilan / Getty Images
Harald Schmidt in Berlin 2016
Harald Schmidt auf der "Kurier Romy"-Gala in Wien
Getty Images / Getty Images
Harald Schmidt auf der "Kurier Romy"-Gala in Wien


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