American Pie kommt mit seinem vierten Teil zurück in die Kinos und viele Fans werden selbst das Gefühl haben, nach fast neun Jahren ihre alten Freunde Stifler, Jim, Finch, Kevin und Co. wiederzusehen. Seit dem Sommer 1999 baute sich die Franchise eine riesige Anhängerschaft auf – die wahrscheinlich auch einmal mehr dafür sorgen könnte, dass der neueste Streich der Gang ein wahrer Erfolg an den Kinokassen wird.

Selbst die Regisseure von „American Pie: Das Klassentreffen“, die auch das Drehbuch verfassten, waren vor ihrer Arbeit an dem Projekt riesige Fans der Filme. Deshalb hatten sie auch irgendwie das Gefühl, Kumpels aus der eigenen Jugend wiederzutreffen, wie Jon Hurwitz (34) und Hayden Schlossberg (33) gegenüber Promiflash in Erinnerungen schwelgend zugaben: „Was wir an dem ersten Film so liebten, war, dass es sich anfühlte, als wären das wir und unsere Freunde auf der Kinoleinwand. Man dachte sich 'Ja, ich kennen einen Typ wie den, oder ich kenne genauso ein Mädchen.' Also haben wir, wenn wir die Filme angeschaut haben, immer das Gefühl gehabt, unseren Freunden beim Erwachsenwerden zuzuschauen. Es war dann ja wirklich eine lange Pause zwischen den Filmen und deshalb mussten wir nun auch feststellen, dass sie alle wirklich keine Kinder mehr waren. Sie sind nun richtige Erwachsene in ihren Dreißigern, die sich ein Leben aufbauen. Es war unglaublich.“

Wenn man sich in eine Reihe wie diese hineinversetzt ist es nur natürlich, dass man sich auch ein Bild davon macht, wie die Darsteller wohl im wahren Leben ticken könnten. Dass sich zum Beispiel Jennifer Coolidge (48) von ihrer Rolle „Stiflers Mom“ [Artikel nicht gefunden], erzählte sie uns im Interview. Doch davon, dass die Vorstellungen, die man sich macht, manchmal völlig trügen, konnten die beiden Regisseure/Autoren am Beispiel von Jason Biggs (33) und Seann William Scott (35) ein wahres Liedchen trällern: „Ehrlich gesagt, war es eher das genaue Gegenteil. Wir kannten Seann und Jason nicht wirklich gut – wir hatten sie erst wenige Male getroffen. Aber Seann ist im wahren Leben wirklich so überhaupt nicht wie Stifler. Er ist der süßeste und netteste Typ, den man sich vorstellen kann. Er entschuldigt sich immer und will niemanden verletzen, fragt ständig 'Oh, bist du ok?' Stifler stößt ja ständig Leute vor den Kopf und ist immer unverschämt. Und Jason ist außerhalb des Drehs eigentlich wie Stifler. Er boxt Leute in die Eier und er hat die schmutzigste Sprache, die man sich vorstellen kann. Sie sind also wirklich das genaue Gegenteil von ihren Film-Charakteren. Aber sie sind trotzdem großartige Typen!“

Und das glaubt man dem sympathischen Duo sofort. Denn selbst, wenn Jason Biggs am Set des öfteren durch seine ordinäre Sprache und seine freizügige Art und Weise auffiel, sind gerade die Rollen, die sie spielen, für diese Darsteller etwas ganz Besonderes: „Andere machen einen Film und sehen ihn als Job und interessieren sich eigentlich nicht wirklich dafür. Aber hier kann sich wirklich jeder einzelne Schauspieler mit seiner Figur identifizieren.“


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