Seit mehr als einem Jahr lebt die hübsche Moderatorin Nela Panghy-Lee (31) nun schon vegan – sicher der krasseste Weg, um sich für die Umwelt und einen schonenden Umgang mit Ressourcen einzusetzen. Vegan bedeutet nämlich, vollkommen auf tierische Produkte zu verzichten und das bezieht sich nicht nur auf Lebensmittel, sondern auch auf Kleidung oder andere alltägliche Dinge, die aus tierischen Substanzen bestehen. Nicht immer erfolgt die Gewinnung dieser Substanzen auf eine würdevolle Art und Weise – die Dokumentationen, die das belegen, hat jeder von uns sicher schon einmal gesehen. Doch nur Wenige handeln dann auch. Nela gehört wohl zu diesen Wenigen: „Die Dokumentation 'Earthlings' hat mich berührt und wachgerüttelt. Danach wollte ich unbedingt in meinem Leben etwas ändern.“

Seitdem versucht die 31-Jährige möglichst, nicht nur vegan zu essen, sondern auch vegan zu leben. Schritt für Schritt lernte sie, diese Lebensweise in ihren Alltag einzubinden und musste dabei auch einsehen, dass die vegane Lebensweise keine ist, die sich immer so einfach realisieren lässt, wie sie im Interview mit Promiflash verriet: „Eingeschränkt fühlt man sich, wenn man sich konsequent ausschließlich vegan ernähren will. Alle guten Vorsätze helfen nicht, wenn die Infrastruktur eine vielfältige und überall erhältliche Ernährung nicht ermöglicht. Auf einem Dreh in Mallorca gab es keine Sojamilch und nur Käse- und Mettbrötchen. Nach drei Tagen Wasser mit trockenem Brot und Marmelade stieß ich an meine Grenzen.“ An diese Grenzen stößt Nela auch in ihrem Beruf, in dem sie jeden Tag vor der Kamera steht und natürlich auch modisch immer aktuell sein muss: „Bei veganen Modeartikeln stoße ich naturgemäß an Grenzen, weil die Grundsätze von saisonaler Mode und TV-Styling von den Zielsetzungen des Veganismus abweichen. Das taff-Styling ist mit unendlich vielen Stücken ausgestattet, weil wir jeden Tag in einem neuen Outfit vor die Kamera müssen. Das kann die momentane vegane Fashion-Industrie nicht abbilden.“

Aber es gibt diese vegane Fashion-Industrie und das bekannteste Beispiel ist hier wahrscheinlich die Designerin Stella McCartney (40). Auch sie lebt vegan und verzichtet in ihren Kollektionen auf Leder, Pelze oder andere tierische Produkte. Auch wenn Nela in ihrem Blog, den sie führt, immer wieder tolle und wertvolle vegane Tipps gibt – wie man zum Beispiel an vegane Mode kommt oder wo es vegane Döner gibt – letztendlich müsse jeder selbst entscheiden, welche Lebensweise er wählt: „Bekehren möchte ich niemanden, weil ich glaube, dass eine Ernährungsphilosophie eben keine 'Religion' ist, sondern eine Einstellung. Menschen ändern ihre Einstellungen nur, wenn sie sich aus freien Stücken für etwas begeistern. Das ist für mich der einzige Weg.


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