Dass Joachim Löw (52) nicht nur Freudentänze am Spielfeldrand aufführen kann, bewies er erst gestern, denn als publik wurde, dass ein etwaiger Maulwurf die nur intern bekannte Aufstellung der Spieler bereits mehrfach an die Presse weitergab, war bei Jögi Schluss mit lustig.

Er wolle den Schuldigen finden und künftig dafür sorgen, dass ein solcher Fauxpas nicht mehr passiert, ließ er die Öffentlichkeit wissen. Jetzt äußert sich auch Mannschaftskapitän Philipp Lahm (28) zu den Vorkommnissen und betont ebenfalls wie wichtig es ist, derartige Information vertrauensvoll zu behandeln. „Es ist natürlich schade, wenn Dinge herauskommen. Die ganze Nation fiebert mit und will, dass wir weiterkommen“, so Lahm in Danzig laut der Süddeutschen Zeitung. „Das ist nicht das Problem der Mannschaft. Eher hat der ein Problem, der etwas preisgibt.“ Wie groß dieses dann genau ist, kann jetzt noch nicht ermessen werden, doch Lahm machte deutlich, dass Konsequenzen folgen werden. Schließlich muss jedem bewusst sein, was auf dem Spiel steht, wenn solche Details weitergegeben werden. „Aber wir werden jetzt keinen Spion darauf ansetzen. Doch interne Sachen sollten in den vier Wänden bei uns bleiben.“

Ob das wirklich zukünftig gelingt, was natürlich wünschenswert wäre, wird sich vor dem kommenden Halbfinalspiel zeigen.

Joachim LöwActionPress/ MAGICS
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Joachim LöwAnita Bugge/WENN.com
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Philipp LahmSteffen Knesebeck/WENN.com
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