[Artikel nicht gefunden] mit dem mutmaßlichen Rechtsextremisten Michael Fischer (24), der angeblich der Anführer der Kameradschaft „Nationale Sozialisten Rostock“ und im letzten Jahr im Landtagswahlkampf für die NPD angetreten sein soll, zwang sie zu ihrer Abreise aus dem Olympischen Dorf.

Seither sieht sich Ruderin Nadja Drygalla (23) mit schlimmen Vorwürfen konfrontiert. Wahrschienlich aus diesem Grund nahm die Athletin nun erstmalig Stellung zu den nicht abbrechen wollenden Schlagzeilen und gab der Nachrichtenagentur dpa ein Interview, in welchem sie sich ausdrücklich vom rechten Gedankengut distanziert. „Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab“, heißt es von ihrer Seite. Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in London habe sie Fischer sogar mit einer Trennung gedroht, sollte der sich nicht von der rechten Szene lossagen. „Es gab auch den Gedanken an Trennung. Ich bin froh, dass ich vor den Olympischen Spielen noch einmal klar gesagt habe, dass es so nicht weiter laufen kann“, sagt Drygalla heute. „Er hat mit dieser ganzen Sache gebrochen und sich verabschiedet. Ich hielt das Thema für mich persönlich schon vor den Olympischen Spielen für erledigt.“

Der gewaltige Aufschrei der Medien veranlasste die Sportlerin jetzt aber offenbar zu diesem Schritt. Sicherlich steht auch ihre zukünftige Karriere auf dem Spiel und so versucht sich Drygalla nun in Schadensbegrenzung. Was dieser Skandal jedoch nach sich zieht, ist bislang noch nicht absehbar.


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