Wenn es sich um geringfügige Vergehen im Privaten handelt, dann lässt man gerne mal Gnade vor Recht ergehen. Doch wie milde kann man einem Mann gegenüber sein, der das Leben eines anderen auf dem Gewissen hat?

Diese Frage stellt sich, wenn man sich mit Mark David Chapman (57) beschäftigt, dem Mörder von Beatles-Legende John Lennon (†40). 1980 hat Chapmann den Musiker vor seinem Wohnhaus in Manhatten niedergeschossen. Das Gericht verurteilte ihn ein Jahr später zu einer Mindeststrafe von 20 Jahren Haft. Der Täter ist selbstverständlich darum bemüht, nach Ablauf der minimalen Haftzeit in Freiheit leben zu dürfen und stellt deshalb regelmäßig Anträge auf Bewährung. Rein rechtlich kann er alle zwei Jahre eine solchen Freiheitsgesuch stellen, bislang hatte er damit aber keinen Erfolg.

Nun hofft er zum siebten Mal auf Gnade. Wie die Huffington Post von Gefängnissprecherin Linda Foglia erfahren hat, könnte es deshalb schon am Dienstag zu einer Anhörung kommen. Der Begnadigungsausschuss muss den Fall nochmals prüfen und dann zu einer Entscheidung kommen. Diese sei in etwa gegen Ende der Woche zu erwarten.

Yoko Ono, John Lennon und Paul McCartney
Getty Images
Yoko Ono, John Lennon und Paul McCartney
John Lennon im September 1967
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John Lennon im September 1967
George Harrison, John Lennon, Paul McCartney und Ringo Starr, 1966
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George Harrison, John Lennon, Paul McCartney und Ringo Starr, 1966


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