Gil Ofarim gönnt sich Wohnung in München mit Dschungel-Gage
Gil Ofarim (43) spricht in der neuen RTL+-Dokumentation "Der Fall Gil Ofarim" überraschend offen darüber, was er mit seinem frisch verdienten Dschungelcamp-Geld vorhat. Im Gespräch mit Moderatorin Frauke Ludowig (62) verrät der Sänger, dass er sich dank der Antrittsgage und der zusätzlichen 100.000 Euro Siegprämie als Dschungelkönig endlich wieder eine Wohnung in München leisten möchte – und zwar ganz in der Nähe seiner zwei Kinder. "Ich kann Rechnungen bezahlen und noch vieles mehr. Das, was ich mir mehr als alles andere gewünscht habe: mir eine Bleibe in München zulegen", erklärt Gil in dem Interview. Der Musiker plant damit nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen privaten Neustart in der Heimatstadt seiner Familie.
Der 43-Jährige verbindet mit der Rückkehr nach München vor allem ein Ziel: den früheren Alltag mit seinen Kindern wiederherzustellen. Er schildert in der Doku das Modell, das er sich wünscht: "eine Woche bei mir, eine Woche bei meiner Ex-Frau". Diesen Wechsel habe es bis vor einem Jahr bereits gegeben, doch seitdem sei vieles ins Wanken geraten. "Ich habe es meinen Kindern versprochen, dass es nur eine kurze Zeit ist. Es war jetzt ein Jahr", sagt Gil und macht deutlich, wie sehr er auf ein geregeltes Miteinander hofft. Parallel dazu will der Musiker auch seine offenen finanziellen Verpflichtungen in Ordnung bringen. Die noch ausstehende Zahlung von 20.000 Euro Schadenersatz an einen Leipziger Hotelmitarbeiter soll er nach eigenen Angaben bis zum 31. Dezember überweisen. Gil betont, die Zahlung wäre auch unabhängig vom Dschungelcamp-Honorar erfolgt. "Ich hätte es auch überwiesen, ich hätte mich drum gekümmert", sagt er in der Doku.
Der Hintergrund: Im Jahr 2021 hatte Gil den Hotelmitarbeiter öffentlich beschuldigt, ihn antisemitisch beleidigt zu haben. Der Sänger schilderte den angeblichen Vorfall damals in einem Instagram-Video und stieß damit eine bundesweite Debatte an. Ermittlungen, Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ergaben jedoch keinen Beweis für einen antisemitisch motivierten Angriff, woraufhin die Staatsanwaltschaft den Musiker wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung anklagte. Im November 2023 räumte Gil vor Gericht schließlich ein, dass die Vorwürfe gegen ihn zutrafen, und entschuldigte sich – das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Die öffentliche Auseinandersetzung hatte seinen Ruf und seinen Alltag massiv beeinflusst. Auch Gils Dschungelcamp-Teilnahme stieß auf reichlich Protest. Zumal er im Dschungel nicht über den Skandal reden wollte. Trotz aller Kritik wurde Gil letztlich zum Dschungelkönig gekürt. Der Musiker, der auch als Schauspieler bekannt ist, nutzt jetzt seinen Dschungelcamp-Erfolg anscheinend, um einen Neuanfang zu wagen – ganz in der Nähe seiner Kinder.









