Dr. Conrad Murray erlangte als Leibarzt von Michael Jackson (†50) zweifelhaften Ruhm, da schnell der Verdacht aufkam, er habe den Popstar versehentlich mit einer Überdosis Narkosemittel getötet. Wegen fahrlässiger Tötung wurde er Anfang November 2011 zu vier Jahren Haft verurteilt und sitzt seither hinter schwedischen Gardinen.

Im Gefängnis hat der ehemalige Arzt keinen leichten Stand, denn er fürchtet nicht nur um seine Sicherheit, auch seine Gesundheit macht ihm große Sorgen. Nach einer schlimmen Durchfall-Erkrankung Anfang des Jahres, geht es dem Gefangenen erneut sehr schlecht, wie er in einem Telefongespräch, das TMZ.com vorliegt, erzählt. Wegen des Verdachts auf ein Blutgerinnsel im Bein wurde er zu Beginn der Woche ins Krankenhaus verlegt. Als studierter Mediziner weiß er um die Gefahr: „Blutgerinnsel sind relativ gefährlich, besonders wenn sie vom Bein in die Lunge wandern und dort zu einer Lungenembolie führen, diese kann schwere Behinderungen oder sogar den Tod zur Folge haben.“ Da die Ärzte im Krankenhaus allerdings kein Gerinnsel finden konnten, kam Murray zurück in seine Zelle. Um einer Thrombose vorzubeugen, müsse er sein Bein ständig hochlegen, denn viel Bewegung bekommt er in seiner kleinen Gefängniszelle nicht. Außerdem sei seine Füße extrem geschwollen. „Ich kann vielleicht nie wieder Schuhe tragen“, beschwert sich der Patient weiter.

Im Gefängnis hat man eben mit einigen Unannehmlichkeiten zu kämpfen, denn schließlich soll man sich dort ja nicht allzu wohl fühlen. Natürlich geht die Gesundheit trotzdem vor und sollte nicht vernachlässigt werden. Wir sind gespannt, ob es Conrad Murray bald wieder besser geht.

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Conrad Murray, Arzt von Michael JacksonWENN.com
Conrad Murray, Arzt von Michael Jackson
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