Die Jury von Deutschland sucht den Superstar ist schräge Erscheinungen durchaus gewohnt, doch beim gestrigen Durchgang im TV-Casting mussten Dieter Bohlen (58), Bill (23) und Tom Kaulitz (23) und Mateo Jaschik von Culcha Candela innehalten, denn sie wussten erst einmal gar nicht, mit wem sie es zu tun hatten.

RTL / Markus Nass

„Bist du ein Junge oder ein Mädchen?“, fragte Bohlen unverblümt. „Ein Junge!“, antwortete Gilbert aus Luxemburg und fügte an: „Ich werde immer verwechselt. Immer, immer, immer. Auch vorhin wollte mich einer aufs Ladys-Klo schicken.“ Unverwechselbar war dann allerdings sein Gesang. Er performte „Rolling In The Deep“ von Adele Adkins (24) und beeindruckte damit die Jury.

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„Deine Stimme ist echt außergewöhnlich“, urteilte der Pop-Titan, doch er war noch nicht ganz zufrieden: „Um zu einer abschließenden Würdigung deines Falles zu kommen, würde ich mir das gerne einmal mit Klavier anhören.“ Gilbert wirkte nervös, doch Bohlen beruhigte ihn: „Mach dir keine Sorgen. Scheiße biste schon mal nicht, sonst wärst du schon lange rausgeflogen.“

Dieter Bohlen
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Mit Klavier und ein paar tieferen Tönen klappte es dann noch eine Nummer besser. Und auch wenn Bill ein wenig Sorge hatte, ob die Zeit reichen wird, um Gilbert für den ganz großen Erfolg vorzubereiten, wollten sie ihm eine Chance geben. Ein toller Erfolg, denn wie Gilbert es selbst formuliert: „Ich will Superstar werden, damit die Leute mal ein Vorbild haben, das nicht den üblichen Maßen entspricht. Die Leute brauchen mal jemanden, der ihnen zeigt, dass sie gut sind, wie sie sind.“