Wenn in den Dschungelprüfungen Tiere zum Einsatz kommen, ist das immer eine heikle Sache, denn weder sie noch die Kandidaten sollen eigentlich zu Schaden kommen. Deswegen waren in einigen Prüfungen nun schon öfter Krokodile zu sehen, deren Schnauze zugebunden war. Doch ist das nicht schon Tierquälerei?

Frau Kutscher von der Tierrechtsorganisation PETA sagt dazu: „Krokodile und Kaimane sind Wildtiere. In einer Situation wie im Dschungelcamp, wo sie zum Beispiel in engen Behältern auf einmal auf einen Menschen treffen, fühlen sie sich zwangsläufig bedroht und würden versuchen, sich zu wehren und aus der bedrohlichen Lage zu befreien. Um das zu verhindern, bindet man den Tieren den Mund zu. Dass diese Möglichkeit der Verteidigung ausfällt, führt bei den Tieren nur dazu, dass sie die Bedrohung als noch stärker wahrnehmen. Dies verursacht natürlich Angst und großen Stress. Man stelle sich vor, man würde einem Menschen, der aus einer bedrohlichen Lage fliehen will, die Beine zubinden.“ Angenehm ist es für die Tiere also ganz und gar nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass die heutigen Dschungelprüfungen tierfreundlicher ausfallen.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.

RTL / Stefan Menne
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