Was bringt einen Mann dazu, sich selbst anzuzeigen? Uli Hoeneß hat eben diesen Schritt gewagt. Gegen den Präsidenten des FC Bayern München wird derzeit wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Der Kicker-Experte hat ein Konto in der Schweiz und hatte ursprünglich vor, "die Angelegenheit über das Deutsch-Schweizer Steuerabkommen zu regeln, das dann bekanntlich Mitte Dezember 2012 nicht zustande gekommen" sei.

Aus diesem Grund, entschied er sich offenbar im Januar dieses Jahres über seinen Steuerberater Selbstanzeige einzureichen, wie der 61-Jährige dem Focus erklärte. Die Staatsanwaltschaft München prüft nun die Wirksamkeit der Anzeige sowie die steuerrechtlichen Folgen. Für alle, die sich im Steuerrecht nicht so gut auskennen: Vor Kurzem hatte die Europäische Union bekanntgeben, eine Steuerflucht ins Ausland mit härteren Maßnahmen verhindern zu wollen und Steuerschlupflöcher zu schließen.

Weder die Staatsanwaltschaft noch der FCB-Präsident selbst wollten nähere Angaben zu der Geldsumme machen, um die es in diesem Fall geht. Aktuell möchte Uli Hoeneß zudem keine weitere Stellungnahme abgeben, immerhin steht für den FC Bayern heute ein Bundesligaspiel an, auf das es sich zu konzentrieren gilt.

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