"Armageddon"! Ja, das was da im Jahre 1998 über die Kinobildschirme geflackert ist, hat wohl keiner von uns so schnell vergessen können und ob man den Streifen von Michael Bay (48) nun mag oder nicht, er zählt wohl zu den bekanntesten Katastrophenfilmen. Mit Bruce Willis (58), Ben Affleck (40) und Liv Tyler (35) in den Hauptrollen, einem Asteroiden in der Größe von Texas, der die Erde zu zerstören droht, und einem menschlichen Opfer für die Menschheit am Ende, spielte der pathetische Über-Blockbuster seinerzeit etwa 553,7 Millionen US-Dollar ein.

Der Titelsong "I Don’t Want to Miss a Thing" verschaffte Aerosmith den ersten Nummer 1-Hit in ihrer Bandgeschichte und die Top-Besetzung in ihren orangefarbenen Weltraumanzügen ist Kult. Ein Mensch rechtfertigt sich nun aber für den Oscar-nominierten Film, der seinerzeit mit Kritiken wegen inhaltlicher Unglaubwürdigkeit und überzogener Klischees zu kämpfen hatte. Und das ist niemand Geringerer als Regisseur Michael Bay selbst. Im Interview mit dem Miami Herald erklärte der 48-Jährige: "Ich entschuldige mich für Armageddon, weil wir den ganzen Film innerhalb von 16 Wochen machen mussten. Das war ein massives Unternehmen und nicht fair für den Film." Die Produktion in Lichtgeschwindigkeit schiebt Bay teilweise auf die beinahe zeitgleiche Veröffentlichung des thematisch ähnlichen Films "Deep Impact", mit dem "Armageddon" konkurrieren musste."Ich hätte den gesamten dritten Teil neuproduziert, wenn ich gekonnt hätte. Aber die Studios haben uns den Film buchstäblich weggenommen. Es war fürchterlich. Mein Visual Effects Supervisor hatte einen Nervenzusammenbruch und ich musste die Verantwortung tragen."

Dass er über seinen neuesten Streifen "Pain & Gain" in 15 Jahren ähnlich denken muss, glauben wir nicht. Der Bodybuilder-Film mit Mark Wahlberg (41) und Dwayne "The Rock" Johnson (40) in den Hauptrollen läuft seit gestern in den US-Kinos.

Ben Affleck und Liv TylerWENN
Ben Affleck und Liv Tyler
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Michael Bay
Michael BayBen Vogt/WENN.com
Michael Bay


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