Patrice Aminati fordert einen toleranteren Umgang mit Krebs
Patrice Aminati (30) spricht sich für einen offeneren Umgang mit Krebserkrankungen in der Gesellschaft aus. Die Influencerin, bei der vor drei Jahren schwarzer Hautkrebs diagnostiziert wurde, hat sich jetzt im Gespräch mit Bunte über die Stigmatisierung von erkrankten Personen geäußert. "Krebskranke werden oft stigmatisiert, die bekommen kurz Mitleid, und dann sollen sie sich bitte aus der Öffentlichkeit rausnehmen", erklärte die 30-Jährige. Sie selbst habe immer wieder mit Vorwürfen zu kämpfen, dass sie ihr Leben mit der Krankheit zur Schau stelle oder nicht mehr im Abendkleid auf Gala-Veranstaltungen erscheinen sollte.
Patrice macht in dem Interview deutlich, dass Krebskranke ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sein sollten und nicht aus dem öffentlichen Leben verschwinden müssten. "Wir Krebskranke haben einen Platz in der Gesellschaft, wir sind Eltern, wir sind Liebende, wir dürfen Hobbys haben und wir dürfen uns auch herausputzen", betonte die Influencerin. Mit ihren Worten möchte sie ein Zeichen setzen und verdeutlichen, dass eine Krebsdiagnose nicht bedeutet, dass Betroffene ihr bisheriges Leben komplett aufgeben müssen.
Bereits zuvor hatte Patrice offen über ihre Erkrankung gesprochen. In einem Instagram-Video tauschte sie sich vor einigen Wochen mit Bundesministerin Dorothee Bär (47) über die Herausforderungen ihres Alltags aus. Die Influencerin erzählte dabei, wie schwer der Weg mit der Krankheit sei: "Es ist unfassbar schrecklich und kräftezehrend." Gerade am Anfang habe sie starke Schmerzen gehabt, und auch später sei es "ein langer Weg" gewesen, diese zu überwinden. Gleichzeitig lobte Patrice die Fortschritte der Medizin und sagte, dass ihr neue Therapien sehr geholfen hätten.






