Paul McCartney (70) hat dem King offenbar verziehen. Der Ex-Beatle besuchte nun das Grab von Elvis Presley (✝42) in Graceland, Memphis und legte ein Plektrum auf der Ruhestätte des King of Rock'n'Roll ab. Obwohl Elvis Presley die Beatles damals verbieten lassen wollte, war er für McCartney stets sein größtes Idol. 35 Jahre nach dessen Tod reiste der Brite nun zu seiner Ruhestätte und brachte statt Blumen ein Gitarren-Plektrum mit: "Damit er im Himmel Gitarre spielen kann", so McCartney.

Die Pilzköpfe und der King trafen sich nur ein einziges Mal, am 15. August 1965. "Ich brachte anfangs kein Wort heraus, weil ich so fasziniert war von ihm", so der heute 70-Jährige. Elvis' Begeisterung für die britischen Chartstürmer hielt sich hingegen in Grenzen. "Wenn ihr hier nur sitzt, und mich den ganzen Abend anstarrt, dann gehe ich ins Bett", sagte der King über die Schüchternheit der Beatles. Fünf Jahre später schwärzte er die britischen Chartstürmer sogar bei der US-Regierung an und setzte sich für ein Verbot der Band ein. Darüber hinaus sagte Elvis bei einem Treffen mit Präsident Nixon am 21. Dezember 1970, dass die Beatles mit ihrer anti-amerikanischen Haltung für den Verfall der US-Jugend verantwortlich seien und ihre verlodderte Erscheinung und zweideutige Musik den Grundstein für die Hippie-Bewegung gelegt hätte. Für Paul McCartney ist die Geschichte vergeben und vergessen, denn der King war für ihn trotzdem immer eine große Inspiration.

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