Paul Mescal: Beatles inspirierten ihn, Songs zu schreiben
Paul Mescal (29), bekannt als Schauspieler aus Filmen wie "Carmen" und "The History of Sound", betritt nun neue musikalische Wege. Nach seiner intensiven Arbeit am Beatles-Biopic, in welchem er Paul McCartney (83) verkörpert, hat der 29-Jährige begonnen, eigene Musik zu schreiben. Für den Film, der im Jahr 2028 veröffentlicht werden soll, übernahm Paul all seine Gesangsparts selbst. Im Gespräch mit British GQ sagte er: "Es hat mir so viel beigebracht. Einen der größten Songwriter und großartigen Frontmänner zu spielen, hat in mir wirklich eine Leidenschaft für das persönliche Komponieren (...) entfacht." Eine Begegnung mit Paul McCartney selbst gab dem Rollenerlebnis eine zusätzliche Dimension. Der Musiker empfing ihn laut Paul mit besonderer Herzlichkeit und Wärme.
Das Biopic, ein ambitioniertes vierteiliges Filmprojekt, erzählt die Geschichte der Beatles aus der Perspektive jedes einzelnen Bandmitglieds. Neben Paul Mescal spielen Harris Dickinson (29), Barry Keoghan (33) und Joseph Quinn (31) die Rollen von John Lennon (†40), Ringo Starr (85) und George Harrison (†58). Auch für die Frauen an der Seite der Musiker wurden prominente Besetzungen bekannt gegeben. Unter anderem wird Saoirse Ronan (31) als Linda McCartney zu sehen sein. Gedreht wurde an ikonischen Orten wie den berühmten Abbey Road Studios in London, wo trotz anfänglicher Bedenken sogar die historische Zebrastreifen-Szene umgesetzt werden konnte. Regie führt Sam Mendes (60), der einen detailreichen Ansatz verfolgt.
Für Paul, der aus einer musikalischen Familie stammt, ist die Rolle nicht nur eine berufliche Herausforderung, sondern scheint auch persönlich prägend gewesen zu sein. Seine Schwester Nell ist selbst eine erfolgreiche Sängerin, mit der er gelegentlich Duette auf Social Media teilt. Die Begegnung mit einer Legende wie Paul McCartney war für ihn von tiefer Bedeutung. "Er ist der großartigste Mensch", schwärmte der Schauspieler und berichtete von der emotionalen Verbundenheit, die er während des Projekts gespürt habe. Gleichzeitig deutet er an, nach dieser intensiven Phase beruflich kürzer treten zu wollen: "Ich denke, eine Pause tut uns allen gut."












