Jetzt ist sie tatsächlich überführt! Die Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle (33) ist am Rande der Olympischen Winterspiele in Sotschi als Doping-Sünderin überführt worden! Nach der auffälligen A-Probe ist nun auch die B-Probe der zweimaligen Olympiasiegerin im Langlauf positiv getestet worden. Das bestätigte der Deutsche Skiverband. Viele, viele Jahre nach dem ominösen Zahnpasta-Skandal um Leichtathletik-Olympiasieger Dieter Baumann (49) soll es im aktuellen Doping-Fall ein Energie-Riegel gewesen sein, der verbotene Substanzen enthalten haben soll.

Biathlon-Cheftrainer Uwe Müssiggang (62) gab öffentlich zu Protokoll: "Es soll sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handeln, das keinerlei leistungsfördernde Wirkung hat, sagte er, und fügte kritisch hinzu: "Wir weisen die Mädels immer wieder darauf hin, dass sie so etwas nicht nehmen sollen. Was mich so ärgert, ist die Dummheit." Schon 2006 hatte es Doping-Vorwürfe gegen die beliebte Sachenbacher-Stehle gegeben. Damals kam sie aber noch mit einem blauen Auge davon.

Laut ihrem Ex-Trainer Wolfgang Pichler soll Sachenbacher-Stehle den Riegel von einem Mentaltrainer bekommen haben. Der Doping-Skandal ist der Gipfel einer katastrophalen Vorstellung der deutschen Biathleten bei Olympia. Trotz großzügiger Fördermittel versagten die Athleten fast ausnahmslos in den Wettkämpfen. Die Frauen-Staffel, eigentlich eine sichere Medaillen-Bank, landete auf Platz 11. Sachenbacher-Stehle, die einen vierten Platz im Massenstart belegt hatte, war am Vormittag nicht für die Staffel nominiert worden - dann drang der Skandal durch.

Evi Sachenbacher-StehleActionPress
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