In dem aktuellen Missbrauchs-Skandal, der mehrere Hollywood-Größen wie den Regisseur von X-Men, Bryan Singer (48), involviert, waren in den letzten Tagen einige Ungereimtheiten aufgetaucht, die Zweifel an seiner Schuld aufkommen ließen. Nun scheint offensichtlich die für seinen Fall verantwortliche Richterin im Bundesstaat Hawaii mit dem Gedanken zu spielen, das Verfahren gegen Singer vollkommen einzustellen: Weder er selbst noch sein Ankläger sollen zum gegebenen Zeitpunkt nämlich überhaupt auf dem Inselstaat zugegen gewesen sein.

Michael Egan, das vermeintliche Opfer, behauptete, Singer hätte ihn mehrfach bei Reisen nach Hawaii im Jahre 1999 missbraucht. Dem widersprach der Regisseur allerdings, er erklärte, er wäre zur fraglichen Zeit im kanadischen Toronto gewesen und hätte dort an einem Film gearbeitet. Bei einer Anhörung, die von Richterin Susan Oki Mollway laut eines Berichtes der Huffington Post für den 7. Juli angesetzt wurde, soll nun geklärt werden, ob Egans Aussagen stimmen oder diese doch, wie Singers Anwälte verlauten ließen, "falsch und erfunden" seien. Die Rechtsvertreter von Bryan Singer lehnten es jedoch ab, die Darstellungen ihres Mandanten des Weiteren zu kommentieren.

Bryan Singer, "25. Elton John AIDS Foundation"-Party, Februar 2017Getty Images / Frederick M. Brown
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Bryan Singer, "Tokyo Film Festival"-Pressekonferenz, Oktober 2015Getty Images / Yurikop Nakao
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Bryan Singer, Regisseur "X-Men: Apocalypse"Getty Images / Daniel Leal-Olivas
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