Der Sieg bei einer Castingshow ist Fluch und Segen zugleich: Auf der einen Seite verschafft der erste Platz bei Shows wie DSDS, X Factor oder The Voice of Germany einen abrupten Bekanntheits-Boost. Auf der anderen Seite folgt auf den schnellen Ruhm nur allzu bald die Versenkung - und auch das Castingshow-Image klebt nicht selten an den Teilnehmern. Das weiß auch Nick Howard (32), Sieger der zweiten Staffel von "The Voice of Germany". Darum hat er ganz bewusst darauf hingearbeitet, sich einen Ruf als eigenständiger Musiker aufzubauen, verriet er im Promiflash-Interview.

"Das Wichtigste nach 'The Voice' war, zu sagen, 'hey, ich bin nicht nur ein Castingshow-Gewinner, ich habe schon vorher Musik gemacht'. Das war das Schwierigste: 'The Voice' gab mir eine große Chance, jede Woche zu spielen. Aber danach muss man arbeiten, arbeiten, arbeiten. Ich hab mein Bestes gegeben, mit meiner Musik ein echter Künstler zu sein. In fünf Jahren werde ich hoffentlich Nick Howard, der Künstler, und nicht mehr Nick Howard, der 'The Voice of Germany'-Gewinner sein.

Doch obwohl er den etwas faden Castingshow-Beigeschmack also so schnell wie möglich loswerden möchte, ist Nick unendlich dankbar für die Erfahrung im TV. "Ohne 'The Voice of Germany' - ich hatte einen Punkt in meiner Karriere und meinem Leben erreicht, als ich alles gegeben hatte. Für mich hieß es: Vielleicht muss ich die Musik aufgeben - oder weitergehen. 'The Voice' hat mir die Chance gegeben, mit meiner Musik weiterzugehen. Dafür werde ich immer so dankbar sein. Ohne die Castingshow würde ich weniger Fans haben und hätte jetzt vielleicht gar nicht die Chance, Musik zu machen."

Doch Nick ist nach wie vor erfolgreich und hat es auch nach "The Voice" geschafft, im Gespräch zu bleiben. Gerade hat er sein viertes Studioalbum "Living in Stereo" veröffentlichtund darauf ganz neue Töne angeschlagen...


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de