

Sexuelle Belästigung: Rosie O'Donnells Tochter wohl in Haft
Chelsea O'Donnell sorgt erneut für Schlagzeilen: Die Tochter von Talkshow-Ikone Rosie O'Donnell (63) sitzt in Wisconsin hinter Gittern. Laut einem Bericht des State of Wisconsin Department of Corrections, der TMZ vorliegt, soll Chelsea während einer Autofahrt einen Mann sexuell belästigt haben. Die junge Frau saß demnach am Steuer, der mutmaßliche Betroffene befand sich auf der Beifahrerseite, als es zu dem Vorfall gekommen sein soll. Die Behörden werten den angeblichen Übergriff und weitere Verstöße als Grund, warum ihre Bewährung nun endgültig gestrichen wurde.
In dem offiziellen Bericht heißt es, Chelsea habe zunächst die Innenseite des Oberschenkels des Mannes berührt. Nachdem er ihre Hand weggeschoben habe, soll sie dennoch nachgefasst und seine Genitalien angefasst haben. Anschließend sei sie laut den Angaben der Beamten unkontrolliert und unaufmerksam gefahren. Besonders brisant: Als Teil ihres Bewährungsprogramms hatte sie zugesagt, für romantische, Dating- oder sexuelle Kontakte vorher explizit Erlaubnis einzuholen. Dennoch soll sie zwischen Juli und September 2025 mehrere sexuelle Beziehungen eingegangen sein. Chelsea bestreitet den beschriebenen Angriff und erklärte laut Bericht, alles sei einvernehmlich gewesen, sie räumte jedoch ein, mit vier weiteren Personen intim gewesen zu sein und jemanden über eine Dating-App kennengelernt zu haben. Ursprünglich war sie wegen Fällen rund um angebliche Kindesvernachlässigung und Drogen im Jahr 2023 zu 18 Monaten verurteilt worden.
Rosie hatte sich in der Vergangenheit bereits zu den Problemen ihrer Tochter geäußert und dabei sehr persönliche Einblicke gewährt. Gegenüber TMZ sprach die Moderatorin offen über Chelseas Suchtkrankheit und die aktuellen rechtlichen Schwierigkeiten. Auf Instagram teilte die fünffache Mutter ein altes Foto ihrer Tochter und schrieb dazu: "Mein Kind Chelsea Belle – bevor die Sucht ihr Leben übernommen hat. Ich liebte sie damals, ich liebe sie jetzt, während sie einer beängstigenden Zukunft entgegensieht – Gebete sind willkommen." Die enge, wenn auch belastete Mutter-Tochter-Beziehung stand schon öfter im Fokus der Öffentlichkeit, auch weil Rosie in Interviews wiederholt betonte, wie sehr sie trotz aller Konflikte zu ihren Kindern steht und die Familie versucht, mit den Herausforderungen gemeinsam umzugehen.






