Vor wenigen Wochen wurde das richterliche Urteil im Falle Oscar Pistorius (27) gefällt. Der Sprint-Star wurden wegen der fahrlässigen Tötung an seiner Freundin Reeva Steenkamp (✝29) schuldig gesprochen und empfing sein Strafmaß. Seine fünfjährige Haftstrafe ist er bereits angetreten und hat offenbar wenige Chancen, die Zeit im Gefängnis zu verkürzen - der Grund hierfür sind seine Bein-Prothesen.

Oscar Pistorius bei einem Wettkampf
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Oscar Pistorius bei einem Wettkampf

Wie Dailymail berichtet, bestand seitens Oscar Pistorius die Hoffnung, seine Haftstrafe nach zehn Monaten in einen Hausarrest umwandeln zu können und an einem Überwachungsprogramm teilzunehmen. Doch die Gefängnis-Direktion habe dem 36-Jährigen bereits mitgeteilt, dass diese Form der Haft für ihn nicht infrage kommt. Dies hat einen einfachen, technischen Grund, denn das erforderliche Gerät kann Oscar aufgrund seiner amputierten Unterschenkel nicht tragen. Er hat keine Fußknöchel und könnte den Sensor jederzeit mit seiner Prothese abnehmen, deshalb kann eine genaue Beobachtung des Häftlings nicht gewährleistet werden. Es ist außerdem gesetzlich verboten, das Handgelenk als Alternative zu nutzen, da die Technik zu leicht über die Hände abgestreift werden kann.

Oscar Pistorius
Charlie Shoemaker/Getty Images
Oscar Pistorius

Am 9. Dezember wird eine weitere Anhörung stattfinden, in der Pistorius' Anwälte das Urteil wegen fahrlässiger Tötung anfechten wollen. Er wurde weiterhin zu drei Jahren auf Bewährung wegen der rücksichtslosen Benutzung einer Waffe verurteilt.

Oscar Pistorius
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