"Unerwartet" schwanger: Bahar Kizil macht Fehlgeburt publik
Im gemeinsamen Podcast "Recall" mit ihrer Ex-Monrose-Kollegin Senna Gammour (46) hat Bahar Kizil (37) jetzt ein sehr persönliches Erlebnis öffentlich gemacht: Vor gut einem Jahr wurde die Sängerin "unerwartet" schwanger – und erlitt anschließend eine Fehlgeburt. Die Nachricht traf sogar Senna überraschend, die offenbar nichts davon wusste. Anlässlich des bevorstehenden Muttertags sprach Bahar im Podcast erstmals offen über diesen schmerzhaften Abschnitt in ihrem Leben.
Die Sängerin schilderte, dass sie die Schwangerschaft bemerkte, kurz nachdem sie und Senna sich in Berlin getroffen hatten – vor einer gemeinsamen Tour. "Ich bin damals mit meinem Freund frisch zusammengekommen", erklärte sie. Zur selben Zeit war auch ihre mittlere Schwester schwanger. Bahar verlor das Baby in der achten Woche, nachdem sie schwer erkrankt war: "Ich habe da so eine heftige Corona-Irgendwas-Mutantenwelle bekommen. Ich war wochenlang krank. Und dann habe ich es verloren." An dem Abend, als sie beim Miss Germany Finale aufgetreten war, habe sie gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Im Krankenhaus wurde ihr dann bestätigt: "Der Embryo ist nicht weiter gewachsen." Sie entschied sich gegen eine Ausschabung und für eine medikamentöse Behandlung – ein Vorgang, den sie als "unfassbar schmerzhaft" beschrieb. Auch mental habe sie die Situation stark belastet: "Mein Kopf war noch voll in diesem: 'Ok was, ich bin schwanger, was mach’ ich?' Und zack, war es auch schon wieder vorbei."
Im Gespräch offenbarte Bahar außerdem, dass sie "eigentlich schon super lange" einen Kinderwunsch hegt. Weil sie so lange Single gewesen sei, habe sich die Familiengründung nie ergeben – sie hätte sich sogar "eine alleinerziehende Mutterschaft" vorstellen können, sagt sie, auch wenn die Hürden dafür in Deutschland groß seien. Den Podcast "Recall" starteten Bahar und Senna im Dezember vergangenen Jahres auf der Plattform Podimo. In dem Format nehmen die beiden Ex-Bandkolleginnen ihre Hörer mit auf eine Zeitreise durch die 2000er-Jahre und sprechen dabei auch über persönliche Erlebnisse aus ihrem Leben.






