Katie Holmes (36), Liz Hurley (49) - und da ist sie auch schon wieder zu Ende, die Liste der Top-Hollywood-Stars, die sich auf der Fashion Week in Berlin gezeigt haben. Man könnte meinen, dass die Modewoche in der deutschen Hauptstadt das Highlight für Textil-Fanatiker ist. Allerdings ist der Ruf des Groß-Events mittlerweile ziemlich angeknackst. "Nicht hochwertig genug", ist nur einer der Vorwürfe, die sich die Veranstaltung gefallen lassen muss. Und dieser Vorwurf kommt von einem, der sich mit Mode bestens auskennt: Thomas Rath (48).

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Der Designer, der durch seinen Jury-Job bei Germany's next Topmodel auch außerhalb der Branche Bekanntheit erlangt hat, spricht in unserem Interview bei einem QVC-Event alles andere als positiv über die Berlin Fashion Week. Im Vergleich zu ihren Pendants in Paris und Mailand, spielt sie in einer ganz anderen Liga: "Sie wird sich nie international behaupten", so Rath. Auch die deutschen Promis, die sich bei dem Mode-Spektakel zeigen, werden indirekt abgewatscht. "Ich meine, Z- und B-Promis zu bezahlen, dass sie bei der Mercedes-Benz-Fashion-Week in der ersten Reihe sitzen, ist natürlich... Wenn man wirklich ein Modelabel hat - ich habe ja nun ein Modelabel, was wirklich funktioniert, ich habe das nicht nötig, das haben wir alle nicht nötig", urteilt er ab. Thomas Raths Rundumschlag gibt's in unserem "Newsflash".

ProSieben/ Oliver S.
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