Kürzlich gab Manuel Neuer (29), der Anfang Juli erneut sein Können gegen Angstgegener Brasilien unter Beweis stellen musste, dem kicker ein Interview. Doch er sprach nicht nur über Fußball, den FC Bayern München und seine Rolle in der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch über seine Testimonial-Jobs für diverse Unternehmen. Dafür hagelt es jetzt massig Kritik.

Manuel Neuer
WENN
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Dass Fußballer gerne als Werbegesichter hergenommen werden, ist allgemein bekannt. Manuel Neuer arbeitet beispielsweise für Coca Cola, Sony, adidas und Allianz. Das erklärte er auch ausführlich im Gespräch mit dem Sportmagazin: "Ich wähle Partner, hinter denen ich auch stehe. Es muss zu mir passen. Allianz zum Beispiel steht für Rückhalt, wie ich als Torwart auch. Coke Zero steht für das Zu-null, das ich immer schaffen will; Sony für die Schärfe des Bildes, die ich auch benötige." Auf Twitter kritisieren Leser jetzt nicht nur den Torwart, sondern auch die Zeitschrift. Ein User schreibt: "Schleichwerbung im kicker? Auf den Schreck jetzt erstmal ein Hasseröder, danach eine Pizza von Dr Oetker...",oder: "Liebe PR Berater, so ein Werbeinterview wie im aktuellen Kicker-Sonderheft, ist schlechte Werbung und Fan-Verarsche." Andere können es kaum glauben, dass diese Aussagen tatsächlich veröffentlicht wurden.

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ActionPress
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Die Fans fühlen sich veralbert und mutmaßen, dass der Zeitschrift vorgegeben wurde, die Frage nach Manuels Sponsoring-Partnern zu stellen und den Absatz dann auch noch abzudrucken.

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Alexander Hassenstein/Bongarts
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