Die Ermittlungen im Fall Ena Kadic (✝26) laufen auch Hochtouren. Zwar wurde die Obduktion von Miss Austria 2013 bereits abgeschlossen, doch der Grund für den tragischen Unfall, durch den sie ums Leben kam, bleibt weiterhin ungeklärt.

Ena Kadic
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"Laut Informationen des Gerichtsmediziners ist das Opfer beim Sturz aus rund 30 Metern zunächst aufgeprallt und dann weiter gefallen. Wir können das durch unsere Spurensuche bestätigen", erklärte Chefinspektor Ernst Kranebitter der österreichischen Zeitung Die Krone. Doch die Beamten tappen weiterhin im Dunkeln bei der Frage, aus welchem Motiv die ehemalige Schönheitskönigin hinter die Absperrung einer Aussichtsplattform kletterte. Ein Suizidversuch wird für unwahrscheinlich gehalten. "Wir haben nach einem Abschiedsbrief gesucht sowie mit Familie und Freunden gesprochen. Es gibt keinen Hinweis auf eine Verzweiflungstat", so der Polizist. Doch die "Handyauswertung könnte aufschlussreich sein", denn ein Zeuge hatte die junge Frau mit ihrem Mobiltelefon hantieren sehen. Zudem hatte die 26-Jährige nach ihrem Sturz noch einen Anruf tätigen können.

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Es wurde bereits diskutiert, ob die hauptberufliche Modeverkäuferin bei dem Versuch, ein spektakuläres Selfie aufzunehmen, das Gleichgewicht verloren habe. Da aber technische Schwierigkeiten bei der Untersuchung des Geräts vorlägen, werde es noch dauern, bis der Unfallhergang rekonstruiert werden könne. Am Samstag soll in Innsbruck die Beisetzung stattfinden.

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