Albert von Thurn und Taxis stürzt bei Unfall 50 Meter tief
Albert von Thurn und Taxis hat sich bei einem schweren Rallye-Unfall in Österreich verletzt. Der 42-Jährige kam am Freitag gemeinsam mit seiner Copilotin Jara Hain bei der Rebenland-Rallye in der Südsteiermark von der Strecke ab. Ihr Škoda Fabia RS Rally2 stürzte während der vierten Prüfung auf der Panoramastraße in Pößnitz rund 50 Meter in die Tiefe. Nach dem dramatischen Crash mussten beide zur Sicherheit im Auto sitzen bleiben, bis sie mit einem Kran aus den Trümmern des zerstörten Fahrzeugs geborgen werden konnten. Albert wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber direkt ins Klinikum nach Graz geflogen.
Der Adelige klagte nach dem Unfall über starke Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel. Seine Beifahrerin Jara wurde mit Rückenschmerzen in das Krankenhaus nach Wagna gebracht. Beide konnten die Kliniken bereits am Samstag wieder verlassen und befanden sich auf dem Weg nach Hause, wie die Veranstalter mitteilten. Alberts Mutter Gloria von Thurn und Taxis (66) gab gegenüber der Mediengruppe Bayern Entwarnung: "Es muss Gott sei Dank nicht operiert werden." Auch Jara meldete sich in der Nacht auf Instagram zu Wort und erklärte, beiden gehe es den Umständen entsprechend gut. Albert selbst sprach laut Medienberichten davon, dass er "sieben Schutzengel" gehabt habe. Die Sonderprüfung wurde nach dem Vorfall abgebrochen.
Albert ist kein Neuling im Motorsport. Der Regensburger feierte bereits 2010 seinen größten Erfolg, als er Meister der ADAC GT Masters wurde. Bei der Rebenland-Rallye lag er gemeinsam mit seiner Copilotin vor dem Unfall noch aussichtsreich auf dem dritten Platz der offenen österreichischen Meisterschaft. Nach drei von sieben Wertungen hatte das Duo gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung. Albert ist der Sohn von Gloria von Thurn und Taxis, die in der Vergangenheit durch ihre offenen Interviews und ihr extravagantes Auftreten immer wieder für Schlagzeilen sorgte.





