Porno-Mogul soll in Kim Kardashians Sex-Tape-Fall aussagen

Porno-Mogul soll in Kim Kardashians Sex-Tape-Fall aussagen

- Sarah Annowsky
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Ray J (45) intensiviert seinen juristischen Kampf gegen Kim Kardashian (45) und deren Mutter Kris Jenner (70) im Streit um das berüchtigte Sex-Tape aus dem Jahr 2007. Sein Anwalt Howard King kündigte gegenüber dem Portal TMZ an, dass er bereit sei, Steve Hirsch, den ehemaligen Chef von Vivid Entertainment, als Zeugen vorzuladen. Steve soll aussagen, welche Rolle Kim und Kris bei der Veröffentlichung des Videos "Kim Kardashian Superstar" gespielt haben. Hintergrund ist, dass sowohl Kim als auch Kris diese Woche eidesstattliche Erklärungen abgegeben haben, in denen sie bestreiten, an der Produktion, dem Verkauf oder der Veröffentlichung des Tapes beteiligt gewesen zu sein. Howard wirft dem Mutter-Tochter-Duo vor, unter Eid gelogen zu haben.

Der Anwalt des Sängers warnte Kim zudem eindringlich vor den möglichen Konsequenzen ihrer Aussagen. Sollte sie tatsächlich falsche Angaben unter Eid gemacht haben, könnte das ihre angestrebte Karriere als Anwältin gefährden und sogar zu einer strafrechtlichen Verfolgung wegen Meineids führen. Howard ist überzeugt, dass Steve die Version seines Mandanten bestätigen könnte. In ihrer eidesstattlichen Erklärung hatte Kris erklärt, es sei "absolut falsch", dass sie in die kommerzielle Verwertung ihrer Tochter durch das Sex-Tape involviert gewesen sei. Steve selbst hatte in früheren Interviews gesagt, dass Kris keine Rolle beim Verkauf des Tapes gespielt habe.

Der aktuelle Rechtsstreit geht auf eine Klage zurück, die Kim und Kris im Oktober gegen Ray J eingereicht hatten. Sie werfen ihm darin Verleumdung vor. Ray J konterte daraufhin mit einer Gegenklage, in der er behauptet, die beiden hätten gegen eine Vereinbarung verstoßen, die allen Beteiligten verbietet, öffentlich über das Sex-Tape zu sprechen. Rechtlich ist unstrittig, dass Vivid das Video damals nur mit der Zustimmung sowohl von Ray J als auch von Kim veröffentlichen konnte. Die zentrale Frage ist nun, wie stark Kim und insbesondere Kris in den Verkaufsprozess eingebunden waren. Vertreter von Kim und Kris lehnten es ab, sich zu den neuen Vorwürfen zu äußern.

Ray J und Kim Kardashian, Juli 2005
IMAGO / WENN
Ray J und Kim Kardashian, Juli 2005
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Kris Jenner und Kim Kardashian, Oktober 2025
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