Die Terror-Anschläge von Paris hallen auch Tage später noch in der Welt nach. Einer, der nur knapp der Katastrophe am Freitag entkam, ist Rolf Scheider (59). Der Casting Director besitzt eine Wohnung, die nur hundert Meter entfernt vom "Bataclan" liegt, dem Club, in dem Terroristen während eines Konzerts 89 Menschen töteten. Und auch er trauert um einen geliebten Menschen, den er bei den Anschlägen verloren hat.

Rolf Scheider
Promiflash
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"Es ist so unreell, die Schwester eines Freundes ist auf dem Nachhauseweg einfach erschossen worden", spricht Rolfe bei Guten Morgen Deutschland über die Ereignisse des Abends, die ihn noch erschüttern. Er selbst war auf einer Vernissage einige Meter weiter, die er aber kurz vor den Anschlägen verließ - dies rettete ihm unter Umständen sein Leben. Dennoch macht sich der 59-Jährige seine Gedanken über die Geschehnisse und seine Wahlheimat: "Warum schießt man Leute ab? Warum? "Es ist wie eine andere Welt. Es ist nicht mehr mein Paris, wie ich es geliebt habe. Es ist ein Terror-Paris."

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Patrick Hoffmann/WENN.com
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Ob aus diesem "Terror-Paris" wieder Rolfes Heimat wird, muss nun die Zeit zeigen.

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