Damit hat Sänger Xavier Naidoo (44) mit Sicherheit nicht gerechnet: Seine Teilnahme beim Eurovision Song Contest 2016 sorgte für starke Kritik. Eine Vielzahl der Zuschauer findet, dass die Wahl zu Unrecht auf den erfolgreichen Sänger gefallen ist. Jetzt meldet sich Xavier selbst das erste Mal zu Wort.

Er soll in der Vergangenheit öfters rechtspopulistische und homophobe Aussagen gemacht haben. Das ist der Grund für die Kritik, die der Sänger nun einstecken muss. Gegenüber der ARD äußerte er sich nun offiziell zu den Vorwürfen: "Seit meinen ersten Bühnenauftritten trete ich bekanntlich öffentlich für Werte wie Freiheit, Toleranz und Liebe ein", dementiert Xavier die Vorwürfe. "Keiner, der mich persönlich kennt, hat mir jemals auch nur annähernd das Gegenteil vorgeworfen."

In seinem Statement geht deutlich hervor, dass er die Rechtfertigung für seine Teilnahme nicht ganz nachvollziehen kann. Trotzdem erklärt er: "Ich bin froh, in einem 'bunten' Deutschland zu leben, mit einer Vielfalt an Lebensentwürfen und Religionen, über die ich mich freue." Xavier selbst würde für ein weltoffenes und gastfreundliches Deutschland und einen respektvollen sowie friedlichen Umgang miteinander stehen. Daher sei er ein Symbol für Meinungsfreiheit.

Der Aufruhr ist ihm sichtlich unangenehm. Er kann die Kritik um seine Person nicht nachvollziehen. Ob seine Stellungnahme die Gemüter nun besänftigen und damit die ESC-Teilnahme doch noch zu einem schönen Ereignis für ihn gestalten kann?

Xavier Naidoo, Pop-MusikerJakubaszek / Freier Fotograf
Xavier Naidoo, Pop-Musiker
Rea Garvey, Sasha und Xavier NaidooAndreas Rentz/Getty Images
Rea Garvey, Sasha und Xavier Naidoo
Xavier Naidoo, SängerClemens Bilan / Freier Fotograf
Xavier Naidoo, Sänger


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