"Fressen unsere Babys": Xavier Naidoo teilt krude Aussagen
Auf einer Demonstration für Kinderschutz vor dem Kanzleramt in Berlin hat Xavier Naidoo (54) am Dienstag für Aufsehen gesorgt: Der Sänger mischte sich unter die Teilnehmer und nutzte Mikrofone von Passanten und Streamern, um über angebliche "Kinderfresser" und "Dämonen" zu sprechen. Hintergrund der Demo waren die neuesten Veröffentlichungen im Rahmen der Epstein (†66)-Akten. In mehreren Clips auf X ist zudem zu sehen, wie Xavier ein Treffen mit CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz (70) fordert. Kurz darauf wurde er von Einsatzkräften des Platzes verwiesen und zog mit einer Gruppe weiter in Richtung Hauptbahnhof, wie unter anderem t-online berichtet.
Der Mannheimer bezeichnete die Prominenten, die in den Epstein-Akten vorkommen, als "Kinderfresser" und "Dämonen". "Die fressen unsere Babys, verdammt nochmal. Von was reden wir denn?", empörte er sich. "Das sind keine Menschen, bitte nenne sie nicht Menschen. Sobald du wissentlich Menschenfleisch gegessen hast, bist du kein Mensch mehr", fuhr Xavier fort. Er behauptete, fast jeder Mensch habe schon einmal unwissentlich Menschenfleisch gegessen und unterstellte sogar, große Firmen würden embryonales Gewürzmittel verwenden. Der Sänger forderte zudem eine Konfrontation mit dem Bundeskanzler und erklärte: "Ich habe die richtigen Fragen. Ich weiß, wo die Leichen begraben sind."
Schon 2020 hatte der Musiker weinend in einem Video von "satanischen Ritualen" und der Gewinnung von "Adrenochrom" aus dem Blut gefolterter Kinder gesprochen – eine zentrale Erzählung der QAnon-Bewegung. In den veröffentlichten Epstein-Akten wollen einige Reddit-User auch Codewörter für Menschenfleisch entdeckt haben. Zuletzt hatten mehrere Rapper öffentlich erklärt, sich bei Xavier entschuldigen zu wollen, weil sie meinten, ihn jahrelang falsch behandelt zu haben.






