Endometriose: Lili Reinhart hatte Angst vor Unfruchtbarkeit
Lili Reinhart (29) hat sich in einem persönlichen Essay für das Magazin Elle offen über ihre Gesundheitsprobleme geäußert. Die Schauspielerin litt über ein Jahr lang unter chronischen Blasenschmerzen und unterzog sich zahlreichen medizinischen Untersuchungen, um die Ursache herauszufinden. Acht Ärzte konsultierte sie, bevor eine Spezialistin für Beckenbodentherapie ihr schließlich vorschlug, Endometriose als mögliche Ursache in Betracht zu ziehen. Nach einer Ultraschalluntersuchung und einem MRT erhielt Lili zunächst die Diagnose Adenomyose – eine Erkrankung, bei der sich Gewebe aus der Gebärmutterschleimhaut in die Muskelwand der Gebärmutter ausbreitet. Als die Schauspielerin den Begriff recherchierte, stieß sie auf ein Symptom, das sie zutiefst erschreckte: Unfruchtbarkeit.
Die Vorstellung, möglicherweise unfruchtbar zu sein, traf Lili hart. Obwohl sie in den nächsten Jahren keine Schwangerschaft plante, wusste sie, dass sie irgendwann Kinder haben möchte. "Plötzlich schien alles, was ich mir für meine Zukunft vorgenommen hatte, ins Wanken geraten zu sein", schrieb sie in ihrem Essay. Verzweifelt ging die Riverdale-Darstellerin nach Hause, weckte ihren Freund Jack Martin und weinte in seinen Armen. "Er fragte mich, was passiert war, aber ich hatte nicht die Worte oder Energie, es in diesem Moment zu erklären. Er hielt mich einfach fest, während ich durch meinen Schmerz, meine Verwirrung und Frustration hindurch weinte", erinnerte sie sich. Nach einem Gespräch mit ihrer Ärztin, die ihr sogar eine Hysterektomie zur Schmerzbewältigung vorschlug, holte Lili eine zweite Meinung ein. Ein auf Endometriose spezialisierter Chirurg empfahl eine laparoskopische Operation. Obwohl ihre Gynäkologin sie warnte, dass der Eingriff möglicherweise nichts finden würde, entschied sich die Schauspielerin für die Operation – und bekam Gewissheit. Der Chirurg bestätigte Endometriose und fand zusätzlich auch eine Zyste, zwei Hernien und entfernte ihren Blinddarm.
Nach dem Eingriff erholte sich Lili mit der Unterstützung ihrer Liebsten und konnte die Feiertage mit ihrer Familie verbringen. Sie teilte ihre Diagnose mit ihren Followern auf Instagram und erhielt zahlreiche Rückmeldungen von Frauen mit ähnlichen Erfahrungen. "Es zu teilen führte dazu, dass eine Freundin endlich selbst eine Diagnose von meinem Chirurgen bekam, nachdem sie von unzähligen anderen Ärzten ignoriert worden war", berichtete sie. In ihrem Essay prangerte die Schauspielerin an, dass Frauenschmerzen oft ignoriert und beiseitegeschoben werden. Sie betonte, dass sie Glück gehabt habe, da ihre Diagnose nicht mehrere Jahre gedauert habe, was oft der Fall sei.






