Sie gehörten stets zu den erfolgreichsten kalifornischen Rockbands: Die Stone Temple Pilots, die bereits Anfang der 1990er Jahre gegründet wurden, machten ihrem Ruf als Kult-Grunge-Gruppe alle Ehre. Von 1992 bis 2003 galt Sänger Scott Weiland als Gesicht der Band. Aufgrund eines tragischen Unglücks steht er heute wieder im Fokus der Medien. Vor wenigen Stunden starb der Sänger aus bislang unerklärlichen Gründen. Der Musiker wurde nur 48 Jahre alt.

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"Ich habe gerade mitbekommen, dass unser Freund Scott Weiland gestorben ist. So am Boden zerstört, heute Nacht denke ich an seine Familie", ließ Ex-Bandmitglied Dave Navarro (48) in den frühen Morgenstunden auf seinem Twitter-Account verlauten. Die tragischen Neuigkeiten verbreitet sich seitdem wie ein Lauffeuer im Netz. Mehreren Medienberichten zufolge soll Scott in der Nacht von Donnerstag auf Freitag regungslos im Tourbus in Minnesota aufgefunden worden sein. Aufgrund von mehreren Konzertterminen seiner neuen Band "The Wildabouts" befand sich der Sänger zum Zeitpunkt seines Todes im Norden der USA, auch für die nächsten Tage waren weitere Auftritte geplant. Jegliche Umstände seines frühen Todes sind aktuell unbekannt.

Scott Weiland
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Scott Weiland

Zeit seiner Karriere wurde Scott ein Drogenproblem nachgesagt. 1995 musste er sich für den illegalen Kauf und Besitz von Kokain vor Gericht verantworten. Er verbrachte ein Jahr auf Bewährung, bevor er im Dezember 2007 letztendlich einige Zeit wegen Fahrens unter Drogeneinfluss im Knast verbrachte. Anfang 2008 ließ er sich in eine Entzugsklinik einweisen.

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