Für die Rockwelt und seine Fans ist es ein schlimmer Verlust: Scott Weiland, der mit der Kultgruppe Stone Temple Pilots berühmt wurde und in den letzten Jahren mit seiner Soloband The Wildabouts tourte, wurde am 3. Dezember mit nur 48 Jahren tot in seinem Tourbus aufgefunden. Jetzt gab ein toxikologisches Gutachten Aufschluss über die Todesursache: Scott Weiland starb an einer Überdosis.

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In dem Bus, in dem der Musiker leblos aufgefunden worden war, hatte man das Medikament Xanax, Schlaftabletten und Viagra gefunden. Diese haben mit seinem Tod jedoch nichts zu tun. Stattdessen erlag der 48 Jahre alte, zweifache Vater einer tödlichen Kombination aus Kokain, Ecstasy und Alkohol, wie der zuständige Gerichtsmediziner laut TheRollingStone mitteilte. Des Weiteren wurde bei der Autopsie festgestellt, dass Scott an Asthma und einer Herzkrankheit litt - beides habe zusammen mit seiner jahrelangen Abhängigkeit ebenfalls eine bedeutende Rolle gespielt.

Scott Weiland
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Scott Weiland

Scott Weilands Bassist Tommy Black, bei dem angeblich Drogen im Tourbus gefunden worden waren und der daraufhin verhaftet wurde, kam schon am nächsten Tag wieder auf freien Fuß. Die Band The Wildabouts veröffentlichte kurz nach Scotts Tod einen Abschiedsbrief an ihren Frontmann: "Es gibt viele Erinnerungen und sie bedeuten uns viel. Wir wissen, dass du zwischen gut und böse standest und immer wieder Kämpfe auszufechten hattest. Das machte dich zu dem, der du warst. Teil deiner Gabe war dein Fluch."

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