Als hätte er nicht schon genug Ärger: Tyson Fury, der Wladimir Klitschko (39) in einem dramatischen WM-Kampf entthronte, wurde nun ein Weltmeistertitel aberkannt, da er nicht gegen einen Pflichtherausforderer boxen wird, sondern ein Rematch gegen den Ukrainer plant. Doch auch an anderer Stelle spürt der Sportler nun Gegenwind: Die Polizei ermittelt gegen ihn!

Wladimir Klitschko
Getty Images
Wladimir Klitschko

Grund sei ein Interview, das Fury noch vor seinem Kampf gegen Klitschko der Mail on Sunday gab und in dem er Homosexuelle mit Pädophilen gleichstellt. Auch in der Folge hetzte der Boxer gegen Schwule. Daraufhin sei der Brite von einem TV-Zuschauer bei der Polizei angezeigt worden. Diese nehme den Vorfall "sehr ernst", wie eine Sprecherin der Polizei in Manchester mitteilte. Auch auf anderer Ebene könnten Furys unbedachte Äußerungen negative Konsequenzen nach sich ziehen: Über 100.000 Briten haben sich in einer Petition für die Streichung des 27-Jährigen von der Nominierungsliste zum "BBC Sportler des Jahres" ausgesprochen.

Wladimir Klitschko und Tyson Fury
Patrick Hoffmann/WENN.com
Wladimir Klitschko und Tyson Fury

Der im Ring so erfolgreiche Kämpfer scheint sich also schon kurz nach seinem historischen Sieg selbst in der Öffentlichkeit mit seinen Äußerungen K.O. geschlagen zu haben.

Tyson Fury
Patrick Hoffmann/WENN.com
Tyson Fury